Herzlich willkommen auf der Homepage der CDU-Ratsfraktion Wadersloh !

Wir möchten Ihnen mit unserer Internet-Präsenz eine Möglichkeit bieten, sich aktuell über unsere Arbeit im Wadersloher Gemeinderat und in den Fachausschüssen zu informieren.

Selbstverständlich würden wir uns über Ihre Meinung zur Wadersloher Kommunalpolitik sehr freuen und bieten Ihnen eine rege Mitarbeit an. Politik fängt nicht in Düsseldorf oder Berlin an, sondern in Wadersloh, Liesborn und Diestedde.



 
08.08.2019 | braun
Losverfahren am 26. September im Rathaus um 17 Uhr
In der letzten Ratssitzung vor den Sommerferien wurde der Bebauungsplan Nr. 67 der Gemeinde Wadersloh einstimmig beschlossen. In Liesborn stehen nun in Kürze wieder 25 Baugrundstücke zur Verfügung. Die ersten Grundstücksreservierungen sind am 26.September um 17.00 Uhr, im Rathaus der Gemeinde Wadersloh, möglich. Die Vergabe der Gesprächstermine für eine Grundstücksreservierung erfolgt dann ab 17.00 Uhr im Losverfahren.
Die Gemeinde Wadersloh bietet Bauinteressenten Baugrundstücke in einer Größe zwischen 270 qm und 789 qm an. Der Quadratmeterpreis beläuft sich auf 139,00 EUR inklusive Erschließung.
Der Bebauungsplan sieht den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern vor. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser in ein- und zweigeschossiger Bauweise. Das Baugebiet „Sommerkamp“ befindet sich am Ortsrand des Ortsteiles Liesborn in Richtung Bad Waldliesborn.
Informationen erhalten Sie bei Frau Sudkamp, Frau Steinkötter, und Herrn Tönnies unter den Rufnummern: 02523/950-1440, 02523/950-1450 und 02523/950-1400.
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25.07.2019 | braun
Höhere Gewerbesteuererträge sorgen für einen satten Jahresüberschuss, leider steigt die Verschuldung für Investitionen trotzdem.
Wie üblich, in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, stellte Bürgermeister Christian Thegelkamp seinen Jahresabschluss des Vorjahres vor. Nach neun schwierigen Jahren präsentierte er nun das erste positive Ergebnis.
Nachdem die Gewerbesteuerträge 2017 stark gesunken waren, da vor allem Rückzahlungen in Millionenhöhe nötig waren, sorgte die Gewerbesteuer 2018 mit 5,472 Millionen, knapp 2 Millionen Euro mehr als geplant, für den größten Teil des Jahresüberschuss von 2,347 Millionen Euro.
Bleibt aber abzuwarten, ob in den nächsten Jahren die Schlüsselzuweisungen vom Land aufgrund der erhöhten Gewerbesteuereinnahmen wieder drastisch einbrechen werden. Das hatten wir schon einmal mit dem Tiefpunkt im Jahr 2016. Jubeln wir also nicht zu früh, zumal die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer nicht durch die Ansiedlung neuer Unternehmen in Wadersloh erzielt wurden, sondern in erster Linie durch Nachzahlungen aus den Vorjahren bzw. um Vorauszahlungen von bereits bestehenden Unternehmen entstanden sind, wie auf Nachfrage von Dr. Ulrike Keitlinghaus, Kämmerer Norbert Morfeld in der Sitzung mitteilte.
Die größten Investitionen 2018 waren:
- Die Erweiterung der Sekundarschule
- Die Erneuerung der Außenanlagen der Sekundarschule
- Der Kanal im Centraliapark Wadersloh (Gewerbegebiet)
- Die Einrichtung der Sekundarschule
- Der Ausbau im Centraliapark Wadersloh
Die Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betragen am Ende des Jahres 2018 10,712 Millionen, die Veränderung 2013 bis 2018  7,139 Millionen Euro.
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25.07.2019 | braun
Trotz des hohen Eigenanteils der Fahrgäste muss die Gemeinde pro Fahrt mehr als 9 Euro/Person zuschießen
Die Schmerzgrenze ist jetzt wohl erreicht! Der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) teilte der Gemeinde mit, dass bereits für das Abrechnungsjahr 2019 der Zuschuss der Gemeinde sich von jährlich 16 500 Euro auf etwa 36 500 Euro erhöhen muss. Begründet wird diese Preissteigerung durch den Wechsel des vom RVM beauftragten Busunternehmens.
Jährlich nutzen ca. 4 000 Gäste den Nachtbus N 11, allein während der Lippstädter Herbstwoche 1000 Personen.
Rudolf Luster-Haggeney berichtete in der letzten Ratssitzungen von seinen Erfahrungen, wider Erwarten werde der Nachtbus von jungen Leuten, für die er ursprünglich vor allem eingerichtet wurde, weniger genutzt.
Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt bis Ende nächsten Jahres mögliche Alternativen zum Nachtbus wie Sammeltaxi oder Anruftaxi zu erarbeiten.
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24.07.2019 | braun
Keine zusätzliche Kosten, monatliche Abfuhr
Gegen die Stimmen der Freien Wähler, die sich sonst immer vehement für den Umweltschutz einsetzen, hat die CDU-Fraktion einstimmig die Einführung der Gelben Tonne für die Leichtverpackungen beschlossen. Auch wenn die Gelbe Tonne im Gegensatz zum Gelben Sack nur monatlich geleert wird und eventuell ein größerer Störstoffanteil in der Tonne auftauchen könnte, war man sich bei der CDU darüber einig, dass die gelbe Tonne die sauberste Lösung für Verpackungsmaterial sei. Zusätzliche Kosten entstünden weder für den Bürger, noch für die Gemeinde und durch den monatlichen Abfuhrrhytmus werde bei unserem großen Gemeindegebiet viel Dieseltreibstoff eingespart. In die Gelbe Tonne passt der Inhalt von etwa vier Gelben Säcken. Der Umstieg erfolgt im Jahre 2021, nachdem im Jahre 2020 die Ausschreibung durchgeführt wird.
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23.07.2019 | braun
Überraschende Schlussabrechnung trübt den sehr guten Gesamteindruck
In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, am 1. Juli, berichtete BM Christian Thegelkamp erstmals im öffentlichen Teil über die Schlussabrechnung der neuen Sekundarschule an der Winkelstraße, die durch einen Umbau und Erweiterungsbau aus der ehemaligen Hauptschule entstanden ist. Bis Dezember 2017, also etwa ein halbes Jahr vor dem geplanten Betriebsbeginn lagen die Gesamtkosten etwa bei 8 Millionen Euro. Bis dahin wurden die Ratsmitglieder regelmäßig über Ausschreibungsergebnisse und aktuelle Zwischenstände der Gesamtkosten informiert. Im April 2018 diskutierte man noch, ob man auf einen eventuellen Zuschuss von 120 000 Euro verzichten solle, um die Sekundarschule termingerecht zum Schuljahr 2018/2019 wie versprochen zu eröffnen. Am 11.April wurde eine Presseerklärung herausgegeben, in der die Zuschüsse mit 4,4 Millionen (= 61% der Baukosten) beziffert wurden, was einer Baukostensumme von 7,4 Millionen entspricht. Dazu sollten noch Umzugskosten und Montagen in den Fachräumen in Höhe von zusammen etwa 500 000 Euro kommen. Nachdem die Sekundarschule nach den Herbstferien 2018 ihren Schulbetrieb aufgenommen hatte und bei der Eröffnung von 8 Millionen Kosten die Rede war, mussten die Ratsmitglieder in ihrer letzten Sitzung vernehmen, dass nach Eingang der Schlussrechnungen sich die Kosten auf 9 Millionen Euro erhöht hätten. Das sind zwar „nur“ 13% über der letzten Zwischenrechnung, unter dem Strich muss die Gemeinde aber 1 Million mehr bezahlen als zuletzt geplant. Die Kommentare der Ratsmitglieder waren sehr unterschiedlich. Rudi Luster-Haggeney, Fraktionsvorsitzender der CDU, führte aus, dass Wadersloh für diese Summe eine hervorragende und gut eingerichtete Schule mit sehr positiver Außenwirkung erhalten habe. Die CDU-Fraktion sei jedoch enttäuscht darüber, dass Architekten und Verwaltung die Kostenerhöhung nicht früher kommuniziert hätten. Dies kritisiere er deutlich, obwohl das Ergebnis ein Gutes sei. SPD, Freie Wähler und FDP meinten, dass beim Bauen im Bestand eine 13%ige Steigerung der Gesamtkosten durchaus normal und ein gutes Ergebnis sei. Daraufhin konterten die CDU-Ratsmitglieder Walter Brune, Dr. Ulrike Keitlinghaus und Stefan Braun. Für Walter Brune war es überhaupt nicht normal, dass dieser Bau in diesem Kostenumfang teurer wurde. Bei den Vergabeaufträgen habe man sich stets im Rahmen der Kostenschätzungen bewegt. Ihm sei diese Erhöhung unbegreiflich. Dr. Ulrike Keitlinghaus wehrte sich gegen die Äußerung der SPD, dass man auf der Baustelle zum Schluss nicht alle Kosten im Blick behalten könne. Den Anspruch, die Kosten im Blick zu behalten, könne man durchaus an die Personen richten, die sich damit beruflich beschäftigen. Auch Stefan Braun, u.a. Mitglied im Baubegleitenden Ausschuss, betätigte, dass die Vergaben immer im Rahmen der Prognosen geblieben seien, auch Mehrkosten bei Elektroarbeiten und Trockenbau hätte man schon viel früher kommunizieren müssen, diese hätten aber auch niemals 1 Million Mehrkosten ausmachen können.
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