Landwirte nicht pauschal verurteilen !

Stellungnahme des Kreisvorsitzenden

Einige kritische Leserbrief – Stellungnahmen zur Beeinträchtigung des Grundwassers durch die Landwirtschaft - nimmt der CDU – Kreisverband zum Anlass einer Presseerklärung. Darin beklagt der CDU – Kreisvorsitzende Reinhold Sendker (Westkirchen) die nach Meinung der Kreis – CDU „teils unsachlichen, teils sehr pauschalen Vorwürfe“ an die Adresse der heimischen Landwirte.
Sendker wörtlich: „Das ist weder Stil noch Position der CDU.“ Man plädiere vielmehr für einen sachlichen Dialog „nicht im unsachlichen Gegeneinander, sondern im konstruktiven Miteinander“. Im Übrigen gelte es, an der bislang erfolgreichen Trinkwasserkooperation von Landwirtschaft und Wasserversorgern festzuhalten und diese konsequent fortzusetzen. Neben dem vorhandenen Rechtsrahmen sei das der richtige Weg zur weiteren Minderung des Nitratgehalts im Grundwasser. Vor allem sind die Christdemokraten aufgebracht wegen des Vorwurfs „die Landwirte seien mit die Hauptvergifter unserer Umwelt im Boden und im Wasserbereich…“. Der CDU – Kreisvorsitzende wertet diese Aussage als „völlig inakzeptabel“ und gemessen an den tatsächlichen Bemühungen der heimischen Landwirte als „total daneben“. Abschließend bekundet Reinhold Sendker, dass die CDU im Kreis Warendorf den guten Dialog mit der Landwirtschaft fortsetzen werde. Dabei will man auf die erfolgreichen Kooperationsformen von Politik, landwirtschaftlichem Berufsstand und weiteren Institutionen setzen, wie hier der Wasserversorgung.

 Für den CDU – Kreisvorstand

Reinhold Sendker MdB

Kreisvorsitzender