SPD und AfD stimmten gegen den Haushaltsplan 2022

Auch beim Stellenplan keine Einstimmigkeit

Dass die SPD-Fraktion im Wadersloher Rat in diesem Jahr dem Haushaltsplan 2022 nicht zustimmen würde, zeichnete sich schon in den letzten Ausschusssitzungen ab. Da aber auch in diesem Jahr coronabedingt keine Haushaltsreden gehalten wurden, werden sie dem Protokoll der Ratssitzung vom 20. Dezember angehängt. Nicht nachvollziehbar sind die Begründungen, mit denen die SPD dem von Bürgermeister Christian Thegelkamp eingebrachten Haushaltsplanentwurf 2021 die Zustimmung verweigerte.


Grüße zur Weihnachtenszeit

Allen Mitgliedern, Freunden und Lesern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und für 2022 alles Gute.

Rudi Luster-Haggeney, Thorsten Gövert, Klaus Grothues und Dr. Ulrike Keitlinghaus
CDU Fraktion, Gemeindeverband Wadersloh und die Ortsunionen Wadersloh, Liesborn und Diestedde

Sicherung der Regenrückhaltebecken kein „Nischenthema“

CDU-Stellungnahme zum Glocke-Artikel vom 22.Dezember: „Rat muss sechsmal abstimmen“

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wadersloh!

In seinem Kommentar vom 22.12. nimmt Glocke-Redakteur Dirk Werner eine Wertung hinsichtlich der Wichtigkeit lokalpolitischer Themen vor und wirft der CDU-Fraktion vor, „unverantwortlich“ zu handeln.
Wir beschäftigen uns mit allen Themen sehr gründlich. Gerade mit jenen, die direkte Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger haben. Und für sie ist die Sicherung von Regenrückhaltebecken kein „Nischenthema“. Wir sind als ihre Vertreter in die politischen Gremien gewählt worden. Deshalb haben wir viele Gespräche mit der Bürgerschaft geführt und gemeinsam mit ihr unsere Position erarbeitet. So findet Willensbildung statt!

Mit der Umsetzung der von der Verwaltung und den anderen Fraktionen geforderten Maximallösung wären, unabhängig von der potentiellen Gefahrenlage, im gesamten Gemeindegebiet kilometerlange 1,80 Meter hohe Stahlzäune errichtet worden.

„Nicht alles was wünschenswert ist, können wir uns auch leisten!“

Haushaltsrede von Rudi Luster-Haggeney am 20. Dezember 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Herr Bürgermeister Christian Thegelkamp und Verwaltungsbedienstete, liebe Ratsmitglieder,

Corona hat leider Auswirkungen auf unseren Haushalt
Gehofft nicht, aber befürchtet, Corona hat uns weiter fest im Griff. Ganz viele machen ganz viel richtig, aber irgendwie wird es nicht besser. Jammern hilft aber nicht, wir müssen weiter nach vorn schauen, unser Möglichstes tun und uns von Corona und den Folgen daraus nicht unterkriegen lassen. Deshalb wiederhole ich mich gern. Herzlichen Dank an alle Akteure, insbesondere aber auch an die Mannschaft in der Verwaltung für die zusätzlichen Arbeiten, die insbesondere mit der Pandemie verbunden sind.



Aufatmen beim Bürgerbusverein nach Totalschaden

Verwaltung, Politik und Kreis schließen Finanzierungslücke

Der Schock saß tief, als am 20. November der Wadersloher Bürgerbus auf der Stromberger Straße verunglückte. Die ersten Bilder im Internet und in der Zeitung ließen auch für das Befinden des Fahrers nichts Gutes erwarten. Fahrgäste waren nicht im Bus. Glücklicherweise konnte der Fahrer aber nach kurzer Untersuchung im Krankenhaus dieses schnell wieder verlassen. Nun konnte man sich über die Zukunft der Wadersloher Bürgerbuslinie Gedanken machen, mit dem Ergebnis, dass schon am nächsten Tag ein Leihfahrzeug vom Busunternehmen Osburg in Wadersloh die Strecke befuhr.

„Graue-Flecken-Förderung“ im Glasfaserausbau beantragt

CDU im Warendorfer Kreistag weist auf Versorgungslücke hin

Das Problem ist auch in Wadersloh bekannt. Nicht wenige Häuser an den Rändern unserer Ortsteile Wadersloh, Liesborn und Diestedde sind bisher weder beim schon gut vorangetriebenen und geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, noch beim „eigenwirtschaftlichen Ausbau“ der Deutschen Glasfaser GmbH für den Innenbereich berücksichtigt. Der Bund hat inzwischen zur Versorgung dieser „Grauen Flecken“ ein Förderprogramm aufgelegt.

In der Sitzung des Warendorfer Kreis-Ausschusses für Digitalisierung hat nun Anfang Dezember die CDU-Kreistagsfraktion den Antrag auf Beseitigung dieser „Grauen Flecken“ gestellt. Sie beauftragte die Kreisverwaltung zur Prüfung und zügigen Umsetzung der „Graue-Flecken-Förderung“ im Bereich des Gigabitausbaus für den Kreis Warendorf.

Kosteneinsparung durch Kooperationen

Anwohner der Winkelstraße bzw. Katholische Kirchengemeinde ermöglichen Fußwegbau in Wadersloh und Liesborn

Der Wunsch, zumindest einen sicheren Fußweg entlang der Winkelstraße bis zum Ortsendeschild in Richtung Diestedde zu erhalten, war von den Anliegern erstmals schon vor vielen Jahren an die Gemeindeverwaltung gerichtet worden, konnte aber aus Kostengründen bisher nicht weiter verfolgt werden. Einen neuen Anlauf unternahmen nun die Bewohner westlich der Einmündung in den Heihenfeldweg, da in den Häusern wieder vermehrt Kinder wohnen. Neu ist aber auch, dass die Anwohner in ihrem Antrag tatkräftige Unterstützung bei der Maßnahme zugesichert haben und auch nur mehr von einem „Pättchen“ mit Dolomitsand die Rede ist. Die Kosten für den etwa 350 Meter langen Weg werden sich dadurch für die Gemeinde deutlich reduzieren. Diesem Antrag stimmten die Mitglieder des Wadersloher Bauausschusses einstimmig zu, sodass mit einer Verwirklichung im nächsten Jahr gerechnet werden kann.

Größte Industrieansiedlung seit Jahrzehnten

Langenberger Maschinenfabrik BBM baut auf 13 500 m² im Centraliapark ein Zweigwerk

Nicht-öffentlich waren die Pläne der BBM aus Langenberg den Ratsmitgliedern schon länger bekannt, aber nun, nach Vertragsunterzeichnung,ist es öffentlich, die größte Betriebsansiedlung seit Jahrzehnten in Wadersloh. Eine moderne Maschinenfabrik wird schon bald entlang der B 58 in neuen Produktionshallen den Betrieb aufnehmen. Dort werden Anlagen gebaut, mit denen man im Blasformverfahren Kunststoffflaschen, Kanister, Fässer und viele Artikel des täglichen Gebrauchs herstellen kann.
Das Familienunternehmen hat seinen Hauptsitz zwar in Langenberg an der B55. Dort ist eine Erweiterung jedoch nicht möglich, sodass man nun in Wadersloh expandieren wird.

Seit der Firmengründung 1997 hat sich die Mitarbeiterzahl der BBM Germany auf etwa 100 erhöht. Auch in Wadersloh werden weitere neue Arbeitsplätze entstehen.

Liesborner Robinien müssen nach und nach ersetzt werden

Neuanpflanzung aus der Liste „Zukunftsbäume für die Stadt“

Es führt häufig bei Bürgern und Lokalpolitikern zu heftigen Diskussionen, wenn Straßenbäume gelegentlich gekappt werden, damit sie eine kleinere Krone ausbilden. Nicht immer sind solche Maßnahmen auf Dauer erfolgsversprechend, so zuletzt in Liesborn zu beobachten.
An der Königstraße, Eickhoff und der Gregor-Waltmann-Straße müssen weitere Robinien (Scheinakazien) wegen Pilzbefall oder schlechtem Wuchsverbund der Neuaustriebe mit dem Stamm gefällt werden. Bei einigen dieser Bäume sind auch Anfahrtsschäden an den Wurzelläufen zu beobachten. Unwetter hatten schon in der Vergangenheit zu plötzlichem Schiefstand und damit aus Verkehrssicherungsgründen zur Entfernung von einigen Robinien geführt. Als Ergebnis einer Baumkontrolle Ende September müssen nun weitere sieben Robinien gefällt werden.

Mitglieder des Umweltausschusses und Liesborner CDU-Mitglieder machten sich vor Ort ein Bild von den schadhaften Bäumen und sprachen sich für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen aus.

Ulrich Nienaber seit 40 Jahren CDU-Mitglied

Langjähriger Vorsitzender der OU Diestedde, Fachmann für Haushaltsfragen

Ulrich Nienaber aus Diestedde kann in diesem Jahr auf eine 40-jährige Mitgliedschaft in der CDU zurückblicken. Da der Jubilar urlaubsbedingt an der letzten Mitgliederversammlung der Ortsunion Diestedde nicht teilnehmen konnte, holten die Ortsvorsitzende Ulrike Keitlinghaus und ihr Stellvertreter, Adolf Vogt, die Ehrung nun in privatem Rahmen nach. Nachdem Urkunde, Ehrennadel und ein kleines Präsent überreicht waren, verbrachte man den Abend mit interessanten Gesprächen, in denen der Blick auch in die Vergangenheit zurückging.

In seiner langen Zeit als Lokalpolitiker war Ulrich Nienaber Mitglied in nahezu allen Fachausschüssen, zunächst als Sachkundiger Bürger, von 1985 bis 2014 als Ratsmitglied, einige Jahre auch als Vorsitzender der CDU Ratsfraktion. Er engagierte sich außerdem u.a. im Verwaltungsrat der Sparkasse und im Nutzungsbeirat von Schloss 6.
Als langjähriger Vorsitzender der Ortsunion hat er speziell in Diestedde viele Spuren hinterlassen und für ein reges Parteileben in diesem Ortsteil gesorgt. Die Gemeinde Wadersloh würdigte seinen Einsatz im Jahr 2010 mit der Verleihung des Ehrensiegels.
Im Rahmen der Zusammenkunft bedankte sich Ulrike Keitlinghaus bei Ulrich Nienaber für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und sprach von einem starken und wichtigen Zeichen, wenn sich Menschen jahrelang für das Allgemeinwohl einsetzen.

Fairer Deal mit Thyssengas

30 Straßenbäume gefährden Erdgasleitung in Wadersloh

Schon Ende September 2020 hatte die Thyssengas GmbH der Gemeinde Wadersloh mitgeteilt, dass aus sicherheitstechnischen Gründen ein Freischnitt der Trassen der sieben Gashochdruckleitungen zeitnah durchgeführt werden müsse. 30 mehr oder weniger dicke Straßenbäume gefährden die Erdgasleitung und müssen gefällt werden.

Noch nicht vergessen ist ein tragisches Gasunglück in Viersen am Niederrhein, bei dem eine 62jährige Frau vor einigen Jahren ums Leben kam. Die Wurzeln einer Platane hatten sich im Laufe der Zeit um eine Gashochdruckleitung unter dem Bürgersteig geschlungen und eine Schweißnaht der Gasleitung geöffnet. Das entweichende Gas strömte an einem Elektrokabel entlang in den Keller und explodierte dort.

In Wadersloh sind bei den betroffenen Bäumen an der Diestedder Straße bei GLORIA, am Norenkamp und an der Langenberger Straße in unmittelbarer Nähe Nachpflanzungen nicht möglich, sodass Ausgleichsmaßnahmen besprochen und inzwischen auch beschlossen wurden.

Kein Spielraum für zusätzliche Ausgaben

Wadersloher CDU-Fraktion diskutierte Gemeindehaushalt 2022

Traditionell tagte die Wadersloher CDU-Ratsfraktion am letzten Wochenende im Feldschlösschen in Geseke, um den Haushaltsplan 2022 zu beraten. Eingeladen waren auch Bürgermeister Christian Thegelkamp und Kämmerer Norbert Morfeld, um auftretende Fragen der Kommunalpolitiker gleich kompetent zu beantworten. Nachdem der Bürgermeister in der letzten Ratssitzung den Haushaltsplan vorgestellt hatte, war allen Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern bereits klar, dass bei den Beratungen kaum finanzieller Spielraum für zusätzliche Wünsche zu erwarten sei. Vielmehr war erklärtes Ziel, zunächst den Haushaltsausgleich zu erreichen und kommende Generationen nicht über Gebühr zu belasten. Trotzdem sollen und müssen zukunftsträchtige Investitionen getätigt werden. Der Schulstandort Wadersloh mit allen Schulformen muss erhalten und gestärkt werden.



Ratskasse an das „Wadersloher Lädchen“ gespendet

Coronabedingt konnte in der letzten Legislaturperiode kein „Ratsausflug“ stattfinden. Da die Ratsmitglieder und der Verwaltungsvorstand aber regelmäßig aus Anlass ihres Geburtstags dafür in die Ratskasse einen Kostenanteil eingezahlt hatten, waren in dieser inzwischen 1400 Euro.

Dieser Betrag wurde kürzlich von den Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Christian Thegelkamp an Maria Bouschery und ihr Team vom „Wadersloher Lädchen“ übergeben. Gerade in der Adventszeit wird diese Spende nun hilfsbedürftigen Einwohnern in der Gemeinde zugutekommen.
Mit dieser schönen Aktion wird eine Einrichtung unterstützt, die seit Januar 2009 mit einwandfreien Nahrungsmitteln, die aber im Handel nicht mehr verkauft werden können, bedürftige Menschen versorgt. Viele Ehrenamtliche helfen bei der Ausgabe, die Gemeinde Wadersloh stellt die Räumlichkeiten für die Ausgabe an der Mühlenfeldstraße 2 kostenfrei zur Verfügung.

Henning Rehbaum auf Kurzbesuch in Liesborn

Konstituierende Sitzung des neuen Bundestags am Dienstag in Berlin

Der gute und enge Draht zwischen Henning Rehbaum und der CDU in der Gemeinde Wadersloh bleibt auch nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag bestehen. Davon zeugte ein spontaner Besuch des neuen MdB in Liesborn. Die Gelegenheit nutze Klaus Grothues, stellvertretend für die Gemeinde CDU, dem neuen Bundestagsabgeordneten nochmals zu seiner direkten Wahl zu gratulieren. Er wünschte ihm für die konstituierende Sitzung am kommenden Dienstag alles Gute. Bei dem Treffen versicherte Rehbaum, dass trotz der räumlich größeren Distanz von Berlin im Vergleich zu Düsseldorf, er die Basis in den 13 Kommunen des Kreises genauso eng betreuen wird, wie während seiner neun Jahre im Landtag.
Rehbaum und Grothues waren sich in dem Austausch einig, dass das CDU-Ergebnis nicht gut war und genau analysiert werden muss. „Trotzdem sind wir froh und stolz, dass die Gemeinde Wadersloh erneut das beste CDU-Ergebnis im Kreis Warendorf zum CDU-Direktmandat liefern konnte“, merkte Grothues mit einem Augenzwinkern an.

Rechtsanspruch auf Kita-Platz

Bedarf kann in Wadersloh gedeckt werden

Vom 25. Oktober bis 05. November sind Anmeldungen für das kommende Kita-Jahr 2022/23 im Wadersloher Rathaus möglich.
Auch wenn der zusätzliche Bedarf an Betreuungsplätzen die Lokalpolitiker zwei Jahre hintereinander überraschte, weil er sehr spät mitgeteilt wurde, müssten sich in diesem Jahr dank der Sofortmaßnahmen in 2020 und 2021 Angebot und Nachfrage die Waage halten.
Erst kürzlich wurde in Wadersloh, gegenüber der Kindertagesstätte „Wunderwelt“ am Lechtenweg, eine sehr gute Übergangslösung für zwei Gruppen mit modernen Containern in Modulbauweise in Betrieb genommen. An der bestehenden Kita „Wunderwelt“ kann nun in Ruhe für diese Gruppen ein Anbau entstehen. Bei der Planung wurden seinerzeit Platz und Anschlüsse für Versorgungsleitungen für eine eventuelle Erweiterung vorgesehen.
In Liesborn ist die Erweiterung der Kita „Flohzirkus“ fertig. Auch in Diestedde ist man auf einem guten Weg.

Nachfrage nach Grundstücken ungebrochen

Erster Spatenstich für den dritten Bauabschnitt am Lechtenweg

Es wird in der Gemeinde Wadersloh immer schwieriger ein Baugrundstück zu finden. Die Zielsetzung der CDU-Fraktion, dass die Gemeinde eine Bauleitplanung vornehmen solle, damit ständig durchschnittlich zehn baureife Wohnbaugrundstücke pro Ortsteil zur Verfügung stehen, ist leider Wunschdenken. Sinngemäß wurde es zwar noch im Haushaltsplan 2019 formuliert. Schon seit 2020 fehlt dieser Hinweis vermutlich deshalb, weil geeignete Grundstücke nicht einfach vom Himmel fallen und seit Jahren akribische, langjährige Verhandlungen nötig sind, um neues Bauland für eine nachhaltige, gemeindliche Bauentwicklung in allen drei Ortsteilen zu generieren.

Die Nachfrage nach ortsnahen Grundstücken ist so groß, dass bereits vor dem ersten Spatenstich für die Erschließung des dritten Bauabschnitts des Wadersloher Baugebiets am Lechtenweg  alle 16 Grundstücke nach einem Losverfahren an Bauwillige vergeben wurden.

Auch 2020 ist der Jahresabschluss der Gemeinde positiv

Ausgleichsrücklage steigt auf fast 3,3 Mill. Euro

Im Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde und im letzten Hauptausschuss wurde die Jahresabschlussrechnung 2020 vorgestellt und, da es keine Beanstandungen gegeben hat, genehmigt.
Klaus Grothues konnte als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Hauptausschusses über die Entlastung des Bürgermeisters Christian Thegelkamp für das Haushaltsjahr 2020 abstimmen lassen. Diese wurde einstimmig angenommen. Da das positive Jahresergebnis in Höhe von 480.906,65 Euro errechnet wurde, stimmte der Hauptausschuss auch einstimmig dafür, dass diese Summe der „Ausgleichsrücklage“ zugeführt wird. Diese beträgt nun für die Gemeinde rund 3,28 Millionen Euro.

Bei der Ausgleichsrücklage handelt es sich nicht um echtes Geld, das irgendwo erspart und angelegt ist, sondern nur um eine buchungsmäßige Größe als Teil des Eigenkapitals.

Auf Wadersloh konnte sich Henning Rehbaum verlassen

Bestes Kreisergebnis aber auch für Armin Laschet

Das Gesamtergebnis bei der Bundestagswahl war zwar für die CDU-Anhänger enttäuschend, aber es zeigt auch, dass Wahlkreiskandidaten, die sich während der ganzen Legislaturperiode intensiv um die Belange der Bürgerinnen und Bürger in ihrem Kreis kümmern und häufig Präsenz zeigen, auch gegen den Bundestrend erfolgreich sein können.

In Wadersloh erzielte der ehemalige Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum mit 42,46 % der abgegebenen Stimmen sein bestes Wahlergebnis im Kreis Warendorf. Kanzlerkandidat Armin Laschet bekam mit 35,36% zwar auch in Wadersloh sein bestes Ergebnis im Kreis Warendorf, lag aber deutlich hinter seinem Parteikollegen von der CDU.
Der SPD-Kandidat Bernd Daldrup kam in Wadersloh auf 26,65%, sein Kanzlerkandidat Olaf Scholz fast punktgleich auf 26,23%, also deutlich hinter der CDU.
Auf Kreisebene hat Henning Rehbaum einen Vorsprung von 5,5% gegenüber Bernd Daldrup und zieht bei seiner ersten Kandidatur direkt in den Bundestag ein.

Vielen Dank an unsere Wähler und herzlichen Glückwunsch nach Albersloh an Henning Rehbaum !