Mitgliederversammlung der Seniorenunion am 20. Januar mit Grünkohlessen und Henning Rehbaum

Bürgermeister Christian Thegelkamp gibt Informationen zur Kommunalpolitik

Die Seniorenunion Wadersloh-Liesborn-Diestedde lädt wie immer im Januar zu ihrer Mitgliederversammlung am
Montag, 20. Januar 2020, 18.00 Uhr, in der Gaststätte Berlinghoff in Wadersloh ein. Auch Partner und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Nach der Begrüßung mit dem Rechenschaftsbericht durch den 1. Vorsitzenden Hermann Krumkamp wird Geschäftsführer Karl Mense über die Aktivitäten des letzten Jahres berichten. Anschließend spricht unser Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum über die Arbeit und Beschlüsse im Düsseldorfer Landtag. Im Anschluss gibt es traditionell Grünkohlessen mit deftiger Beilage. Anschließend wird Bürgermeister Christian Thegelkamp über die Geschehnisse in Wadersloh sprechen, auch wird unser Kreistagsabgeordneter und stellv. Landrat, Rudi Luster-Haggeney aus dem Warendorfer Kreistag berichten. Turnusgemäß muss ein neuer Vorstand der CDU-Senioren-Union gewählt werden. Die „Freunde & Gönner“ der Senioren-Union sind bei der Wahl des neuen Vorstands nicht stimmberechtigt, da sie nicht Mitglied der CDU sind. Anmeldungen erbeten bis Donnerstag, 16. Januar 2020, bei Hermann Krumkamp, Tel.: 02523/7024 oder Karl Mense, Tel.: 02523/1515.
Das Programm 2020 der Seniorenunion finden sie unter „Über uns“ und dann auf „Seniorenunion“ klicken und nach unten scrollen!

Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist ungebrochen

Aus der Haushaltsrede von Rudi Luster-Haggeney

Ein aufregendes Jahr geht zu Ende. Wir haben uns mit vielen Themen befasst und dazu beschlossen. Insbesondere die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind dabei deutlich in den Blick gerückt worden…
Zuerst zur Einnahmesituation: Neben den Schlüsselzuweisungen stehen uns Fördermittel aus dem Digitalpakt, dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz und dem Programm „Gute Schule 2020“ zur Verfügung. Dazu kommen die Mittel aus wirtschaftlichen Betätigungen der Wadersloh-Wind, der Schmiesbach-GmbH, der Wadersloh-Netz und der Wadersloh-Energie, durch die signifikante Einnahmen fließen, die unabhängig von Zuweisungen des Landes den Haushalt der Gemeinde nachhaltig stärken. Diese Aktivitäten haben wir immer unterstützt und werden das auch in Zukunft tun, weil wir vom Erfolg überzeugt sind.
Zum Thema „Wohnen in Wadersloh“, ein Dauerthema, denn die Nachfrage nach Grundstücken reißt weiterhin nicht ab. Wir freuen uns, dass im Baugebiet Lechtenweg jetzt auch Mehrfamilienhäuser der Wohnungsbaugesellschaft gebaut werden. Das wird zu bezahlbaren Mieten führen, dringend notwendig für Bezieher kleinerer Einkommen. In Liesborn, Baugebiet Sommerkamp, stehen wir kurz vor dem Verkauf der Grundstücke, in Wadersloh, Baugebiet Lechtenweg, 3. Abschnitt, laufen die Planungen noch. Auch in Diestedde geht es weiter, der 3. Bauabschnitt Diestedde-West wird angegangen. Dass immer wieder Widerstände aus der Nachbarschaft überwunden werden müssen, gehört wohl mittlerweile zur Entwicklung von Baugebieten. Wir sind aber von der Richtigkeit und Wichtigkeit dieser neuen Baugebiete für die Entwicklung der Gemeinde Wadersloh überzeugt und werden den Bürgermeister hier nach Kräften unterstützen.
Die Ortskerne bleiben dabei im Fokus. Das ist für uns eine Selbstverständ-lichkeit. Parallel dazu sanieren wir die Straßen, Wege und Plätze in den Ortsteilen. Besonders werden gemäß des Antrages der CDU die Bürgersteige wieder auf Stand gebracht. Die ebenfalls von der CDU beantragten Fahrradbügel stehen. Die Prüfung eines Kreisverkehrsplatzes an der Ecke Stromberger Straße/Winkelstraße mit dem Ziel der Umsetzung bleibt weiter aktuell. Der Plan soll fertig und abgestimmt sein, wenn eine Förderung über den Kreis möglich ist. Damit sorgen wir für ein schöneres Dorfbild und sichere Straßen und Wege, gerade auch für die Kinder der Sekundarschule.
Zum Thema Wirtschaftswege im Außenbereich, hat die CDU durchgesetzt, dass der Ansatz um 50.000 Euro auf 150.000 Euro erhöht wird. Sie dienen nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch allen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Auch im Zeichen des Klimaschutzes helfen wir damit, dass mehr vom Auto auf das Rad umsteigen, weil die Wege attraktiv sind. Genau hier herein passt der Lückenschluss des Radweges von Diestedde nach Sünninghausen, den wir finanziell unterstützen. Wir stehen auch weiterhin zur Grundsanierung des Lehrschwimmbeckens, obwohl wegen des anhaltenden Baubooms der Finanzierungsrahmen nicht eingehalten werden kann.
Die Bauprojekte der Feuerwehr schreiten voran. In Diestedde wird schon umgebaut, Liesborn ist im nächsten Jahr dran, Wadersloh geht in die Bauplanung. Sicher, wenn der Standort im Gewerbegebiet Dieselstraße eher zur Verfügung gestanden hätte, wären einige Diskussionen vermeidbar gewesen. Aber eine Entscheidung zu einem Standort zu überdenken, wenn plötzlich ein neuer mindestens gleichguter Standort verfügbar ist, ist doch nichts Besonderes. Das hat mit einem "Fähnchen im Wind" aber auch gar nichts zu tun, sondern zeigt, dass neue Informationen gewertet werden und wir unter anderen Vorgaben getroffene Entscheidungen ändern können und müssen. Dass, wir die CDU, den noch zu planenden Finanzrahmen besonders im Blick behalten, versteht sich von selbst. Trotz der neuen Standortentscheidung, das Gymnasium Johanneum werden wir nicht vergessen. Wir als Vermieter des Gebäudes werden in Zukunft für die bauliche Instandhaltung mehr Mittel aufwenden müssen. Auch die Parkplatzsituation und die Probleme an der Schulbushaltestelle an der Liesborner Straße müssen gelöst werden. Der Antrag der CDU zur Erstellung eines Rohentwurfs unter Beteiligung der Schule zielt genau darauf, mittelfristig zu einer einvernehmlichen und guten Lösung zu kommen. Teils mit Fördermitteln, teils mit eigenen Mitteln, die Schulen und damit die Kinder unserer Gemeinde in allen drei Ortsteilen liegen uns am Herzen. Deshalb investieren wir in die bauliche Substanz, die digitale Ausstattung, die Schulhöfe, die Sicherheit und weiteres. Auf CDU-Antrag hin wird u.a. an der Diestedder Grundschule ein Gehweg verlängert, damit die Kinder sicher vor dem Fahrzeugverkehr ihre Schule erreichen können. Natürlich bleiben wir ein verlässlicher Partner des Ehrenamtes und belassen selbstverständlich unsere freiwilligen Leistungen der Gemeinde für die Vereine und Verbände in gewohnter Höhe. Das beherrschende Thema der letzten Wochen war und ist der Klimaschutz. Dazu braucht es kein Symbol, sondern handfeste Aktivitäten, die eine kleine Gemeinde wie Wadersloh auch realisieren kann, aber auch den privaten Bereich mit einschließt. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich auch das Engagement von vielen Bürgerinnen und Bürgern, egal, ob sie in Vereinen oder Verbänden tätig sind, oder nicht. Die CDU hat den „Runden Tisch Klimaschutz“ beantragt, um diese Aktivitäten zu bündeln, zu strukturieren, zu unterstützen. Weil das nicht ohne Personal und Geld geht, wurde das zur Prüfung auch gleich mit beantragt. Wenn uns jetzt ein Förderprogramm sogar hilft, dass wir auf zwei Jahre befristet einen Klimaschutzmanager einstellen können, freuen wir uns darüber. Bis der gefunden wird, wird es sicher etwas dauern. Deshalb haben wir die Verwaltung beauftragt, sofort mit den organisatorischen Vorbereitungen zu beginnen, um keine Zeit zu verlieren und den vielen Engagierten zu zeigen, wir sind dabei. Der Klimaschutzmanager kann dann in die sich aufbauende Organisation einsteigen und die Aktivitäten moderieren. Wir möchten aber ausdrücklich betonen, dass der Klimaschutzmanager keine starre Einrichtung sein soll, sondern sich den Gegebenheiten anpassen und flexibel handeln soll. Das von den Vereinen ausgerufene Jahr der Nachhaltigkeit begrüßen wir aus-drücklich. Hier wird eben nicht nur die öffentliche Hand in die Pflicht genommen, sondern alle Bürgerinnen und Bürger, die Vereine und Verbände, eben unsere Gesellschaft. Das kommt in der Diskussion nämlich bisher viel zu kurz. Energie, die wir nicht verbrauchen, brauchen wir nicht, auch nicht nachhaltig, erzeugen. Autos, Haushaltsgeräte, Maschinen, Plastikverpackungen und -tüten, die wir nicht oder nur viel kleiner kaufen, brauchen nicht energieaufwändig produziert werden, usw. usw. Das ist eben auch Klimaschutz. Bewusst haben wir darauf verzichtet, selbst Anträge zum Klimaschutz zu stellen. Es macht für uns wenig Sinn, einen Runden Tisch für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu beauftragen, im Vorfeld aber schon festzulegen, was gemacht werden soll. Deshalb befürworten wir die Einstellung von 50.000 Euro in den Haushalt ohne schon eine Zweckbindung vorzugeben. Ich bin gespannt, was sich da im nächsten Jahr, insbesondere in den nächsten Jahren entwickelt.

Henning Rehbaum in Liesborn

Liesborn mit vielen Plänen

Die CDU Ortsunion Liesborn startete mit einem gemütlichen Kaffeetrinken im Ludgerushaus Liesborn in die diesjährige Adventszeit. Wichtiger formaler Anlass für die Mitgliederversammlung war die Delegiertenwahl für das Aufstellungsverfahren zur Kreistags- und Landratswahl. Dieser Punkt war schnell abgehandelt und die acht Delegierten gewählt.
Somit war für den geschätzten Gast Henning Rehbaum, dem Vertreter des Südkreises im Landtag von Nordrhein-Westfalen genügend Zeit über die derzeitigen Schwerpunkte seiner Arbeit und der Arbeit der Landesregierung zu sprechen. Dabei verwies der wirtschaftspolitische Sprecher auf die guten Kennzahlen in NRW, dessen wirtschaftliches Wachstum nicht mehr im unteren Bereich der Skala aller Bundesländer liegt, sondern inzwischen im Durchschnitt der Bundesrepublik Deutschland liegt. Insbesondere ist auch die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze seit dem Antritt der neuen CDU/FDP Landesregierung Mitte 2017 weiter deutlich gestiegen.

Ludger Rembeck (UEW) zu Gast bei der OU Diestedde

Klimaschutz mit Augenmaß hat Zukunft

Im adventlich geschmückten Backhaus trafen sich die Mitglieder der Ortsunion Diestedde kürzlich zu ihrer letzten Mitgliederversammlung in diesem Jahr. Zu Beginn der Zusammenkunft informierte Ludger Rembeck von der Genossenschaft „Umweltfreundliche Energien Wadersloh“ (UEW) die Anwesenden über lokale Möglichkeiten, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zu verbinden und entwarf Szenarien für die nahe Zukunft. Energieerzeugung und Mobilität stehen danach vor gewaltigen Umbrüchen. Beschleunigt durch die von der Bundesregierung geplante Besteuerung von CO2, werde vor allem die E-Mobilität im privaten Personenverkehr einen starken Aufschwung erleben. Rembeck belegte, dass der Kauf eines entsprechenden Fahrzeuges durchaus rentabel sei. Höheren Anschaffungskosten ständen geringe Aufwendungen für Fahrbetrieb und Wartung gegenüber. Steigende Strompreise sollten die Bürger dazu animieren, ihre Dachflächen mit Solarmodulen zu belegen und den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.

Geeigneter Platz für das Feuerwehrgerätehaus gefunden

Im Gewerbegebiet an der Dieselstraße wird völlig überraschend ein Grundstück frei!

Aufatmen bei allen Lokalpolitikern. Bürgermeister Thegelkamp gab in einer Pressekonferenz bekannt, dass ein ideales Grundstück im Gewerbegebiet an der Dieselstraße als neuer Standort für das Feuerwehrgerätehaus gefunden wurde, von dem auch die Hilfsfristen eingehalten werden können. Die Firma Osburg gibt diesen Standort auf und zieht mit ihren Bussen in das Gewerbegebiet Centraliapark. Das Gelände an der Liesborner Straße östlich des Johanneums bleibt also unangetastet, sodass die Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr ihren Schulgarten reaktivieren können!

Auch der Fachausschuss votiert für Diestedde

Dirt- und Bikepark wird wohl auf demTennenplatz des Sportgeländes entstehen.

Die Jugendratssitzung des Beweg-was-Projektes hat im Jahr 2017 einstimmig einen Antrag auf Errichtung eines sogenannten „Dirt- bzw. Bikeparks“ in Wadersloh gestellt. Außerdem liegen zwei Unterschriftenlisten vor, eine aus Diestedde und eine aus Wadersloh, in der Jugendliche und Erwachsene sich für den Bau eines Bike-Parks aussprechen.
Der Stiftungsrat der Bürgerstiftung Wadersloh hat in seiner Sitzung am 17.September 2019 nun beschlossen, die Umsetzung des Projektes durchführen zu wollen, sofern die Gemeinde Wadersloh damit einverstanden ist, ein adäquates Grundstück zur Verfügung stellt und die Verkehrssicherungspflicht übernimmt. Die Kosten für den Bau eines Bike-Parks betragen ca. 60.000 €. Die Bürgerstiftung möchte zur Realisierung des Projektes Mittel aus der LEADER-Förderung erhalten. Der Restbetrag in Höhe von 21.000 € soll mit Hilfe von Drittmitteln (Spenden) und ggf. Stiftungsmitteln finanziert werden.
Für den Standort auf dem Tennenplatz in Diestedde hat sich nun der FSA-Ausschuss nach Vorberatung in den Fraktionen am 25 September ausgesprochen. Vorher haben Gespräche mit dem SV Diestedde stattgefunden. Die SVD-Vertreter hatten mitgeteilt, dass sie sich den Bau des Bike-Parks sehr gut auf dem Sportgelände vorstellen könnten. Sie möchten die Anlage mit einer weiteren Abteilung im Sportverein unterstützen und haben hierfür bereits geeignete Personen finden können. Der Vorstand des SVD hält die Realisierung auf dem bisher verbliebenen Fußball-Tennenplatz für die beste Lösung. Neben anderen Aspekten spreche dafür auch, dass dann ein Platz weniger gepflegt werden müsse und dies zu einer dauerhaften Kostenersparnis führe. Außerdem seien in der Nähe des Tennenplatzes bereits PKW-Stellplätze vorhanden. Bei dieser Variante müsse allerdings der Naturrasenplatz mit einer ausreichenden Flutlichtanlage ausgestattet werden, um dort auch in der dunklen Jahreszeit trainieren und spielen zu können, wenn die Wetterverhältnisse es zulassen. Eventuell wäre es möglich, aus Kostengründen Teile der vorhandenen Flutlichtanlage umzubauen.

Erster Bericht von den Haushaltsberatungen 2020 in Geseke

Die Junge Union war mit im Boot

Zu der diesjährigen Haushaltsberatung, die wie meist an einem Wochenende in Geseke stattfand, hatte die CDU-Fraktion auch drei Mitglieder der neu gegründeten Jungen Union, den Vorsitzenden Jens Brökelmann aus Diestedde und die Vorstandsmitglieder Ben Hammen aus Liesborn und den Wadersloher Daniel Sandknop eingeladen. Die Mitglieder der JU hatten ihre „Hausaufgaben“ gemacht und brachten bereits einen Entwurf der neuen Facebookseite für die CDU Wadersloh mit und stellten sie vor. Mit diesem relativ neuen Medium will die CDU Wadersloh noch schneller vor allen junge, politisch Interessierte informieren, natürlich auch mit Links zur dieser klassischen Homepage cdu-wadersloh.de. Die Mitglieder der JU hatten in der Fraktion zwar kein Stimmrecht, diskutierten bei den Beratungen aber fleißig mit und gaben so manch wichtigen Hinweis aus ihrer Sicht.
Zu Beginn der Haushaltsberatung stellt Rudi Luster-Haggeney, Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion, fest, dass die CDU sich nicht dogmatisch auf den Standort Liesborner Straße für das neue Feuerwehrgerätehaus festgelegt habe, sondern offen ist für jeden Standort, von dem die Hilfsfristen von 8 Minuten eingehalten werden können.
Zum Thema Antragsflug der politischen Parteien im Gemeinderat war man sich schnell einig, dass insbesondere Umweltthemen zum Klimaschutz, wie sie in vielen Städten und Gemeinden gerade formuliert werden, nicht an die Verwaltung, sondern demnächst direkt an den Runden Tisch zum Klimaschutz gerichtet werden sollten.
Zu den geplanten Investitionsmaßnahmen siehe Bericht: Investitionen in Höhe von 9 Millionen

Investitionen in Höhe von 9 Millionen

Für geplante Grundstückskäufe, die zum Teil ja später wieder an Bauwillige verkauft werden, müssen etwa 2,3 Millionen ausgegeben werden.
Die größten Baumaßnahmen sind der
Umbau des Feuerwehrgerätehauses Liesborn (930.000.-)
Erneuerung des Lehrschwimmbeckens 2. BA (800.000.-)
Ausbau Baugebiet Kirchhusen in Liesborn (560.000.-) Kanal und Straße Wadersloh Kirchplatz/Wenkerstraße (520.000.-)
Umsetzung Wasserrichtlinie (475.000.-)
Erweiterung Kindergarten Flohzirkus Liesborn (470.000.-)
Sanierung Pumpstation Diestedde und Steinackerstraße (250.000.-) Radweg Diestedde/ Oelde 200.000.-)
Erneuerung Toilettenanlagen GS Diestedde und Liesborn (360.000.-) Sicherung der Regenrückhaltebecken (150.000).
In den Bereich Schulen fließen 26.000 Euro für den Erwerb von Anlagevermögen. Die Einrichtung des Lehrschwimmbeckens kostet etwa 30.000 Euro. Für die IT-Anschaffung im Rathaus und in den Schulen stehen etwa 282.000 Euro zur Verfügung. 167.000 Euro werden davon aus dem „Digitalpakt Schule“ des Bundes finanziert. Davon werden der WLAN-Ausbau, Interaktive Boards für die 4. Klassen der Grundschulen und Differenzierungsräume der Sekundarschule bezahlt. Acht Sätze mit jeweils 30 iPads inkl. Ladekoffer stehen ebenfalls auf der Bestellliste!
Der Löschzug Göttingen bekommt ein neues Löschfahrzeug, und für den Bauhof der Gemeinde sind Anlagegüter im Wert von 132.000 Euro vorgesehen: Schlepper, Pick-up, Arbeitskorb für Frontlader, Wurzelstockfräse für den Bagger.

Eine Auswahl wichtiger Ausgaben für Schulen, Kitas und Vereine

Die für 2020 geplanten Investitionen waren bis auf die Einzäunung einiger Regenrückhaltebecken für etwa 150.000 Euro unstrittig, hier besteht noch Informationsbedarf, denn die Aufsichtspflicht der Eltern für ihre Kinder kann nicht uneingeschränkt auf die Gemeinde übertragen werden. Ein Fachmann soll demnächst die Notwendigkeit der Einzäunung im Bau-, Umwelt- oder Hauptausschuss erläutern. Außerdem kam aus der Fraktion die Frage, ob eventuell statt eines unschönen Zauns nicht eine Dornenhecke als Schutz vor unerlaubtem Betreten der Regenrückhaltebecken als Sicherheit reicht.
Der Zuschuss der Gemeinde für das Gymnasium Johanneum wird im nächsten Jahr deutlich auf 450.000 Euro steigen, da dringende Baumaßnahmen nötig sind. Als vermutlich einzige Gemeinde im Kreis Warendorf bezuschussen wir nach wie vor das Mittagessen in Schulen und Kitas. Die Sekundarschule erhält neben den 27.000 Euro für Schulbücher auch 15.000 Euro für Schülerverbrauchsmaterial für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und 2000 Euro für Sportgeräte.
Die Schule für Musik bezahlt ihre Lehrer im neuen Jahr etwas besser, deshalb muss auch die Gemeinde ihren Zuschuss auf 50.000 Euro erhöhen. Alle Kultur- und Sportvereine werden wie bisher von der Gemeinde großzügig unterstützt, auch wenn das Geld zum Teil aus Mitteln der Bürgerstift kommt, die aber ihre Maßnahmen weitgehend aus dem Pachtvertrag des gemeindlichen Windrades am Klärwerk generiert.
Die Bürgerstiftung setzt sich auch für die Verwirklichung des geplanten Dirt-/Bike-Parks ein, dessen Standort in Diestedde oder Wadersloh erst in der nächsten Ausschusssitzung für Familie und Soziales (FSA) bestimmt wird. Einen Punktvorsprung hat Diestedde, da der SV Diestedde sich um die Jugendlichen etwas kümmern würde und auch der nicht mehr zeitgemäße Ascheplatz als Standort gut geeignet wäre.
Ein wichtiges Thema bei den Haushaltsberatungen der CDU waren auch die vielen reparaturbedürftigen Wirtschaftswege. Hier will man den Haushaltsansatz auf Dauer kräftig erhöhen, zumal die Wirtschaftswege von Pendlern und vielen Fahrradfahrern häufig genutzt werden.

Rudi Luster-Haggeney kandidiert erneut für den Kreistag

Alfons Wickenkamp aus Liesborn sein persönlicher Vertreter

Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands wurden auch die Weichen für die Kreistagswahl im September 2020 gestellt. Einstimmig votierten die Anwesenden für eine erneute Kandidatur vorn Rudi Luster-Haggeney, der auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Wadersloher Rat ist. Auch sein persönlicher Vertreter ist wieder Alfons Wickenkamp, der ebenfalls bestätigt wurde. Das offizielle Aufstellungsverfahren auf Kreisebene findet erst Anfang nächsten Jahres statt, doch ist mit der Bestätigung des Wadersloher Votums zu rechnen.

Erste Entscheidung für die Kommunalwahlen 2020

CDU stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf

Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Wadersloh wurde der komplette Vorstand mit großer Mehrheit wiedergewählt. Nur Dr. Ulrike Keitlinghaus, seit dem Frühjahr neue Vorsitzende der OU Diestedde, tauschte mit ihrem Vorgänger Stefan Braun das Amt und wurde stellvertretende Vorsitzende des Gemeindeverbandes, Stefan Braun Beisitzer im Vorstand. Rudi Luster-Haggeney ist erneut Vorsitzender, weitere Stellvertreter sind die OU-Vorsitzenden aus Wadersloh und Liesborn, Thorsten Gövert bzw. Klaus Grothues. Als Schatzmeister wurde Frank Töcker bestätigt, Stellvertreter ist Swen Schulze-Dasbeck. Schriftführer Gerhard Blessau hat Matthias Laukötter zur Seite. Das Team der Beisitzer komplettieren Maria Eilhard-Adams, Magnus Künneke, Lucia Meerbecker, Jürgen Rühl und Andreas Wessler.
In seinem Rückblick ging Rudi Luster-Haggeney auf die ungebrochen große Nachfrage nach Baugrundstücken in allen drei Ortsteilen ein. Bebauungspläne sind in der Beratung und berücksichtigen auch den Mietwohnungsbau. Nach sehr gelungenem Umbau und Erweiterung der ehemaligen Hauptschule zur Sekundarschule läuft nun die Grundsanierung des Lehrschwimmbeckens in Liesborn auf Hochtouren. Kitas in Liesborn und Diestedde werden erweitert und die Grundschulen erhalten neue Toilettenanlagen. Auch auf den angeblichen „Klimanotstand“ in der Gemeinde ging Luster- Haggeney ein. Nicht folgenlose Symbolpolitik, sondern konkretes Handeln sei das Ziel der CDU. Man habe im letzten Hauptausschuss einen Runden Tisch zum Thema Klimawandel angeregt, zu dem neben der Politik auch Bürger und Vereinsvertreter eingeladen werden. „Wir sind schon lange auf dem richtigen Weg“, merkte Rudi Luster-Haggeney an, die Gemeinde hat am Klärwerk eine eigene Windkraftanlage gebaut, wir beteiligen uns auch an zwei Anlagen am Schmiesbach, haben den Bau vieler privaten Photovoltaikanalagen gefördert, die meisten Laternen im Straßenraum mit LED-Lampen umgerüstet, haben ein Elektroauto und ein Hybridfahrzeug im Fuhrpark und heizen das Rathaus mit großen Luft-Wärmepumpen sehr umweltfreundlich.
Zu Punkt 6 der Tagesordnung diskutierten die Mitglieder, ob es sinnvoll sei 2020 einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufzustellen. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile entschied sich eine sehr deutliche Mehrheit dafür, das nicht zu tun. Sie folgten damit auch den einmütigen Vorberatungen in den Vorständen der Ortsunionen und des Gemeindeverbandes.
Im Anschluss an die Wahlen berichtete Frederik Büscher, Kreisvorsitzender der Jungen Union und stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU, über die sehr positive Entwicklung der Jungen Union, die insbesondere in Wadersloh mit neuem Schwung viele Mitglieder gewinnen konnte. Auf die Frage nach dem Thema „Klimawandel“ forderte er, trotz aller sinnvollen Bemühungen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung die Balance zwischen Klimaschutz und Arbeitsplätzen nicht aus den Augen zu verlieren.

Kein "Klimanotstand" in Wadersloh ausgerufen, aber weiteren Handlungsbedarf erkannt

Runder Tisch zum Thema Klimaschutz geplant

Im letzten Umweltausschuss (2.9.19) haben die CDU-Mitglieder des Ausschusses die Anträge der FWG-Fraktion und der SPD-Fraktion abgelehnt, in denen gefordert wurde, dass die Lokalpolitik den Klimanotstand für das Gemeindegebiet Wadersloh ausrufen solle. Vielmehr sprachen sich die Mitglieder der CDU für konkrete Beschlüsse und Maßnahmen anstelle von plakativen Beschlüssen ohne Verpflichtung aus und wehrten sich gegen solche Symbolpolitik.
Der Begriff „Notstand“ trifft für die Gemeinde Wadersloh nicht zu. Hier leidet kein Bürger Not, weil die Ratsdamen und -herren etwas unterlassen haben. Aber auch den Mitgliedern der CDU ist sehr bewusst, dass die globale Klimaerwärmung und die daraus resultierenden Folgen uns auch vor Ort betreffen. Dafür brauchen wir nicht auf das Bild eines abschmelzenden Gletschers zu schauen, sondern nur in unsere hiesigen Wälder zu gehen. Wir brauchen keine Symbolpolitik, sondern weitere gemeinsame Projekte von Gemeinde, Vereinen, Verbänden und allen Bürgerinnen und Bürgern, sowie gerne auch von den Jugendlichen der „Fridays for Future-Bewegung“. Dazu wird die CDU Wadersloh im nächsten Hauptausschuss einen runden Tisch initiieren. Auch die Veranstaltung der Jungen Union Wadersloh am letzten Freitag mit unserem Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum zum Thema “Energiewende in NRW: Klimaschutz & bezahlbarer Strom für Wirtschaft und Verbraucher" war richtungsweisend.

Grundstücksreservierungen für das Baugebiet "Sommerkamp" in Liesborn

In der letzten Ratssitzung vor den Sommerferien wurde der Bebauungsplan Nr. 67 der Gemeinde Wadersloh einstimmig beschlossen. In Liesborn stehen nun in Kürze wieder 25 Baugrundstücke zur Verfügung.
Die Gemeinde Wadersloh bietet Bauinteressenten Baugrundstücke in einer Größe zwischen 270 qm und 789 qm an. Der Quadratmeterpreis beläuft sich auf 139,00 EUR inklusive Erschließung.
Der Bebauungsplan sieht den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern vor. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser in ein- und zweigeschossiger Bauweise. Das Baugebiet „Sommerkamp“ befindet sich am Ortsrand des Ortsteiles Liesborn in Richtung Bad Waldliesborn.
Informationen erhalten Sie bei Frau Sudkamp, Frau Steinkötter, und Herrn Tönnies unter den Rufnummern: 02523/950-1440, 02523/950-1450 und 02523/950-1400.

Erfreulicher Jahresabschluss 2018 vorgestellt

Höhere Gewerbesteuererträge sorgen für einen satten Jahresüberschuss, leider steigt die Verschuldung für Investitionen trotzdem.

Wie üblich, in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, stellte Bürgermeister Christian Thegelkamp seinen Jahresabschluss des Vorjahres vor. Nach neun schwierigen Jahren präsentierte er nun das erste positive Ergebnis.
Nachdem die Gewerbesteuerträge 2017 stark gesunken waren, da vor allem Rückzahlungen in Millionenhöhe nötig waren, sorgte die Gewerbesteuer 2018 mit 5,472 Millionen, knapp 2 Millionen Euro mehr als geplant, für den größten Teil des Jahresüberschuss von 2,347 Millionen Euro.
Bleibt aber abzuwarten, ob in den nächsten Jahren die Schlüsselzuweisungen vom Land aufgrund der erhöhten Gewerbesteuereinnahmen wieder drastisch einbrechen werden. Das hatten wir schon einmal mit dem Tiefpunkt im Jahr 2016. Jubeln wir also nicht zu früh, zumal die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer nicht durch die Ansiedlung neuer Unternehmen in Wadersloh erzielt wurden, sondern in erster Linie durch Nachzahlungen aus den Vorjahren bzw. um Vorauszahlungen von bereits bestehenden Unternehmen entstanden sind, wie auf Nachfrage von Dr. Ulrike Keitlinghaus, Kämmerer Norbert Morfeld in der Sitzung mitteilte.
Die größten Investitionen 2018 waren:
- Die Erweiterung der Sekundarschule
- Die Erneuerung der Außenanlagen der Sekundarschule
- Der Kanal im Centraliapark Wadersloh (Gewerbegebiet)
- Die Einrichtung der Sekundarschule
- Der Ausbau im Centraliapark Wadersloh
Die Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betragen am Ende des Jahres 2018 10,712 Millionen, die Veränderung 2013 bis 2018  7,139 Millionen Euro.

Zuschuss der Gemeinde für den Nachtbusbetrieb steigt um 120 Prozent!

Trotz des hohen Eigenanteils der Fahrgäste muss die Gemeinde pro Fahrt mehr als 9 Euro/Person zuschießen

Die Schmerzgrenze ist jetzt wohl erreicht! Der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) teilte der Gemeinde mit, dass bereits für das Abrechnungsjahr 2019 der Zuschuss der Gemeinde sich von jährlich 16 500 Euro auf etwa 36 500 Euro erhöhen muss. Begründet wird diese Preissteigerung durch den Wechsel des vom RVM beauftragten Busunternehmens.
Jährlich nutzen ca. 4 000 Gäste den Nachtbus N 11, allein während der Lippstädter Herbstwoche 1000 Personen.
Rudolf Luster-Haggeney berichtete in der letzten Ratssitzungen von seinen Erfahrungen, wider Erwarten werde der Nachtbus von jungen Leuten, für die er ursprünglich vor allem eingerichtet wurde, weniger genutzt.
Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt bis Ende nächsten Jahres mögliche Alternativen zum Nachtbus wie Sammeltaxi oder Anruftaxi zu erarbeiten.

Gelbe Tonne kommt, aber nur für Leichtverpackungen mit dem „Grünen Punkt“

Keine zusätzliche Kosten, monatliche Abfuhr

Gegen die Stimmen der Freien Wähler, die sich sonst immer vehement für den Umweltschutz einsetzen, hat die CDU-Fraktion einstimmig die Einführung der Gelben Tonne für die Leichtverpackungen beschlossen. Auch wenn die Gelbe Tonne im Gegensatz zum Gelben Sack nur monatlich geleert wird und eventuell ein größerer Störstoffanteil in der Tonne auftauchen könnte, war man sich bei der CDU darüber einig, dass die gelbe Tonne die sauberste Lösung für Verpackungsmaterial sei. Zusätzliche Kosten entstünden weder für den Bürger, noch für die Gemeinde und durch den monatlichen Abfuhrrhytmus werde bei unserem großen Gemeindegebiet viel Dieseltreibstoff eingespart. In die Gelbe Tonne passt der Inhalt von etwa vier Gelben Säcken. Der Umstieg erfolgt im Jahre 2021, nachdem im Jahre 2020 die Ausschreibung durchgeführt wird.

Sekundarschule Wadersloh wurde 1 Million teurer!

Überraschende Schlussabrechnung trübt den sehr guten Gesamteindruck

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, am 1. Juli, berichtete BM Christian Thegelkamp erstmals im öffentlichen Teil über die Schlussabrechnung der neuen Sekundarschule an der Winkelstraße, die durch einen Umbau und Erweiterungsbau aus der ehemaligen Hauptschule entstanden ist. Bis Dezember 2017, also etwa ein halbes Jahr vor dem geplanten Betriebsbeginn lagen die Gesamtkosten etwa bei 8 Millionen Euro. Bis dahin wurden die Ratsmitglieder regelmäßig über Ausschreibungsergebnisse und aktuelle Zwischenstände der Gesamtkosten informiert. Im April 2018 diskutierte man noch, ob man auf einen eventuellen Zuschuss von 120 000 Euro verzichten solle, um die Sekundarschule termingerecht zum Schuljahr 2018/2019 wie versprochen zu eröffnen. Am 11.April wurde eine Presseerklärung herausgegeben, in der die Zuschüsse mit 4,4 Millionen (= 61% der Baukosten) beziffert wurden, was einer Baukostensumme von 7,4 Millionen entspricht. Dazu sollten noch Umzugskosten und Montagen in den Fachräumen in Höhe von zusammen etwa 500 000 Euro kommen. Nachdem die Sekundarschule nach den Herbstferien 2018 ihren Schulbetrieb aufgenommen hatte und bei der Eröffnung von 8 Millionen Kosten die Rede war, mussten die Ratsmitglieder in ihrer letzten Sitzung vernehmen, dass nach Eingang der Schlussrechnungen sich die Kosten auf 9 Millionen Euro erhöht hätten. Das sind zwar „nur“ 13% über der letzten Zwischenrechnung, unter dem Strich muss die Gemeinde aber 1 Million mehr bezahlen als zuletzt geplant. Die Kommentare der Ratsmitglieder waren sehr unterschiedlich. Rudi Luster-Haggeney, Fraktionsvorsitzender der CDU, führte aus, dass Wadersloh für diese Summe eine hervorragende und gut eingerichtete Schule mit sehr positiver Außenwirkung erhalten habe. Die CDU-Fraktion sei jedoch enttäuscht darüber, dass Architekten und Verwaltung die Kostenerhöhung nicht früher kommuniziert hätten. Dies kritisiere er deutlich, obwohl das Ergebnis ein Gutes sei. SPD, Freie Wähler und FDP meinten, dass beim Bauen im Bestand eine 13%ige Steigerung der Gesamtkosten durchaus normal und ein gutes Ergebnis sei. Daraufhin konterten die CDU-Ratsmitglieder Walter Brune, Dr. Ulrike Keitlinghaus und Stefan Braun. Für Walter Brune war es überhaupt nicht normal, dass dieser Bau in diesem Kostenumfang teurer wurde. Bei den Vergabeaufträgen habe man sich stets im Rahmen der Kostenschätzungen bewegt. Ihm sei diese Erhöhung unbegreiflich. Dr. Ulrike Keitlinghaus wehrte sich gegen die Äußerung der SPD, dass man auf der Baustelle zum Schluss nicht alle Kosten im Blick behalten könne. Den Anspruch, die Kosten im Blick zu behalten, könne man durchaus an die Personen richten, die sich damit beruflich beschäftigen. Auch Stefan Braun, u.a. Mitglied im Baubegleitenden Ausschuss, betätigte, dass die Vergaben immer im Rahmen der Prognosen geblieben seien, auch Mehrkosten bei Elektroarbeiten und Trockenbau hätte man schon viel früher kommunizieren müssen, diese hätten aber auch niemals 1 Million Mehrkosten ausmachen können.

Ulrich Bösl, Dr. Ulrike Keitlinghaus und Ben Hammen in den Kreisvorstand gewählt

Sehr gute Wahlergebnisse für unsere Kandidaten aus Wadersloh, Diestedde und Liesborn

Bei der Delegiertenversammlung des Kreises am 18. Juni wurden die drei vom Gemeindeverband und den Ortsunionen Wadersloh, Liesborn und Diestedde unterstützten Kandidaten mit sehr guten Wahlergebnissen in den CDU Kreisvorstand Warendorf gewählt. Ulrich Bösl wurde zum stellvertretenden Schatzmeister wiedergewählt, die neue Ortsunionsvorsitzende aus Diestedde, Dr. Ulrike Keitlinghaus und Ben Hammen, JU Vorstandsmitglied aus Liesborn, erzielten sehr gute Ergebnisse bei ihrer Wahl als Beisitzer. Als Vorsitzender wurde Reinhold Sendker mit 84 % wiedergewählt, seine vier Stellvertreter sind Astrid Birkhahn, Frederik Büscher (Kreisvorsitzender der JU), und die beiden Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier aus Oelde und Henning Rehbaum aus Albersloh.

Ortsunion Wadersloh plädierte für „Wiederwahl“

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

Die OU Wadersloh wählte als letzte der drei Ortsteile ihren Vorstand neu für zwei Jahre, doch im Gegensatz zu Diestedde gab es keine Veränderungen. Ein Jahr vor den Kommunalwahlen im September 2020 gab es kaum Veränderungen, erfreulich dass mit Daniel Sandknop auch ein Mitglied als Beisitzer gewählt wurde, der noch der Jungen Union angehört. Thorsten Gövert bleibt erster Vorsitzender, seine Stellvertreter sind wieder Lucia Meerbecker und Andreas Wessler. Schatzmeister bzw. Schriftführer sind Frank Töcker und Swen Schulze-Dasbeck. Als Beisitzer wurden gewählt: Maria Eilhard-Adams, Markus Nienkemper, Daniel Sandknop, Norbert Stienemeier, Lambert Berhorst, Rudi Luster-Haggeney, Ulrich Bösl, Bernhard Friggemann und Matthias Arndt.
In seinem ausführlichen Bericht über die beiden letzten Jahre ging Thorsten Gövert u.a. auf baulichen Veränderungen in Wadersloh ein. Als Kreistagsmitglied und stellvertretender Landrat erinnerte Rudi Luster-Haggeney an Berührungspunkte von Kreis und Gemeinde, die Betreuung der Kinder in den Kitas und das Museum Abtei Liesborn. Die geplanten Umbaumaßnahmen im Museum werden am 26. Juni um 17 Uhr im Klosterhof vorgestellt.
Anschließend unter Punkt Verschiedenes riet Ulrich Bösl den Ratsmitgliedern, den ablehnenden Beschluss des SKA-Ausschusses zur Umbenennung des Carl-Diem-Sportgeländes in Wadersloh nochmals zu überdenken.

Reibungsloser Übergang in Diestedde

Dr.Ulrike Keitlinghaus neue Vorsitzende der Ortsunion Diestedde/ Bäckerei Hölkemann eröffnet bald in Diestedde

Da er bei der nächsten Kommunalwahl im September 2020 nicht mehr antreten will, kandidierte Stefan Braun, langjähriger Vorsitzender der Ortsunion Diestedde, bei der diesjährigen Mitgliederversammlung nicht mehr um den Posten des Vorsitzenden.Der Vorstand der Ortsunion schlug deshalb Dr. Ulrike Keitlinghaus als neue Vorsitzende vor, die von der Mitgliederversammlung ebenso wie Adolf Vogt als ihr Stellvertreter am 21. März gewählt wurde. Als Geschäftsführer wurde Bernd Dahlmann ebenso wiedergewählt wie die Beisitzer Hendrik Keitlnghaus, Lothar Kohlstedde und Robert Rücker.
Stefan Braun übernahm das Amt als Schriftführer,  Matthias Laukötter wurde zum Stellvertreter gewählt.