Verwaltungshaushalt ausgeglichen!

Haushaltsrede 2018 von Rudi Luster-Haggeney

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Wadersloh, liebe Damen und Herren Ratskollegen, Herr Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeiter,

in diesem Jahr haben wir uns darüber gefreut, dass ein im Verwaltungshaushalt ausgeglichener Haushalt eingebracht wurde. Das bestätigt uns nochmal die Richtigkeit, dass wir im letzten Jahr die Steuererhöhungen abgelehnt haben. Man hört zwar, dass andere Kommunen die Steuerlast senken, aber nur, weil sie im letzten Jahr sehr kräftig erhöht haben und jetzt einen kleinen Teil davon wieder zurücknehmen. In Wadersloh bleiben die Sätze stabil, auf einem relativ niedrigen Niveau. Auch der Kreis gibt Verbesserungen über die Kreisumlage und die Jugendamtsumlage weiter. Die Forderung der Bürgermeister, die Zahllast stabil wie im letzten Jahr zu halten und die 31 Mio. Euro Mehreinnahmen damit nicht anzutasten, wird erfüllt werden. Darüber hinaus erhält die Gemeinde selbst ebenfalls mehr Zuweisungen. Es ist eben mehr Geld im System und die neue Landesregierung gibt das auch an die Kommunen weiter. Für uns bedeutet das, dass ein Plus im Verwaltungshaushalt zu erwarten ist. Das wird uns für spätere Jahre gut tun, weil nur so Schulden, die sich aus heutigen Investitionstätigkeiten ergeben, auch wieder zurückgezahlt werden können.

Junge Union Wadersloh reaktiviert

Mitglieder aus allen drei Ortsteilen in den Vorstand gewählt

Die Nachwuchsorganisation der CDU hat in Wadersloh wieder eine aktive Gruppe, die sich für Politik interessiert und im nächsten Jahr aktiv in Erscheinung treten will.
Im Beisein der drei Ortsunionsvorsitzenden, des CDU-Fraktionsvorsitzenden und der Vorsitzenden der Jungen Union im Kreis Warendorf wählten die erschienen Mitglieder am Montagabend bereits einen Vorstand, der die JU Wadersloh lenken wird.

1.Vorsitzender: André Klemann
2. Vorsitzender: Jens Brökelmann
Geschäftsführer: Daniel Sandknop
Schriftführer: Markus Woermann
Beisitzer: Eicke Wellerdiek, Stefan Henke und Merlin Lohmann
Weitere Informationen folgen in Kürze.

CDU-Gemeindeverband bestätigt bewährten Vorstand

Reinhold Sendker und Christian Thegelkamp zu Gast bei der Mitgliederversammlung

Kaum Veränderungen gab es bei den Wahlen des Gemeindeverbandsvorstandes. Vorsitzender bleibt Rudi Luster-Haggeney und die OU Vorsitzenden aus den drei Ortsteilen, Stefan Braun,Thorsten Gövert und Klaus Grothues, wurden einstimmig wiedergewählt. Gerd Blessau und Matthias Laukötter bleiben Schriftführer und Frank Töcker sowie Swen Schulze-Dasbeck Schatzmeister.
Als Beisitzer wurden Maria Eilhard-Adams, Dr. Ulrike Keitlinghaus, Magnus Künneke, Lucia Meerbecker, Jürgen Rühl und Andreas Wessler gewählt.

Zu Beginn der Versammlung zog Rudi Luster-Haggeney eine kurze Bilanz und gab einen Ausblick auf aktuelle Projekte in allen drei Ortsteilen:
"Ich glaube, dass wir in der Gemeindepartei mit den drei Ortsunionen in Diestedde, Liesborn und Wadersloh einen guten Job gemacht haben, dass die Ergebnisse sich sehen lassen können. Das zeigt auch das Wahlergebnis von mehr als 53 Prozent für unseren Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum, das beste in seinem Wahlkreis, noch vor Sendenhorst.

Wir haben uns nachhaltig trotz Widerständen für die neuen Wohngebiete in den Ortsteilen eingesetzt und dabei vergessen wir nicht die Kernbereiche.

Wir lassen nicht locker, wenn es darum geht, die Ortskerne attraktiv zu halten. Die Königstraße in Liesborn und der Bereich rund um die Kirche in Wadersloh muss dringend saniert und bei der Gelegenheit auch aufgewertet werden. Dazu müssen die Förderprogramme des Landes genutzt werden, um die Belastung für unseren Haushalt so gering wie möglich zu halten.

Wir haben den Bürgermeister unterstützt, als es um den Weiterbetrieb, die Neuverpachtung des Klosterhofes ging. Hier waren wir auch bereit Geld aus dem Haushalt einzusetzen, um diese wichtige Infrastruktur in Liesborn aufrecht zu erhalten.

Wir befürworten die Entwicklung einer internationalen Schule im Diestedder Schloss Crassenstein und helfen im Genehmigungsverfahren, wo es möglich ist.

Wir stehen zum Windrad und der damit zusammenhängenden Einrichtung einer Bürgerstiftung, um den Mehrwert in der Gemeinde zu halten, übrigens eine Idee, die ursprünglich aus der CDU kommt.

Wir stehen auch zu dem Erhalt der Wirtschaftswege durch Beteiligung aller im Außenbereich, nicht nur der Landwirte. Allerdings ist bisher immer noch kein Wirtschaftswegeverband in NRW gegründet worden. Hier gilt es letztlich zu prüfen, ob die erhofften Einnahmen in einem vernünftigen Verhältnis zum verursachten Aufwand stehen.

Letztlich arbeiten wir, die wir in der Partei und Fraktion Verantwortung tragen, gern ehrenamtlich in vielen Vereinen und Verbänden in der Gemeinde mit, auch weil wir der Überzeugung sind, dass wir dadurch näher an den Bürgerinnen und Bürgern sind und deren Wünsche und Anregungen besser aufnehmen und verstehen können.

Ich glaube, an diesen Beispielen ist deutlich geworden, dass wir, die CDU in der Gemeinde Wadersloh, die treibende Kraft sind. Uns liegt die positive Entwicklung aller Ortsteile am Herzen und wir setzen uns gern dafür ein. Wofür stehen wir noch? Wir stehen natürlich zu unserem Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker. Er hat durch seine erfolgreiche Arbeit in Berlin und seine sehr intensive Wahlkreisarbeit eine Fortsetzung seines Mandates verdient."


Reinhold Sendker beim Wadersloher BürgerBus-Verein

„Ich begrüße ausdrücklich die Einrichtung der Bürgerbusvereine bei uns in der Region als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr“, so der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (Westkirchen) bei seinem Besuch am 16. August in Wadersloh. Der Vorstand des BürgerBus-Vereins Wadersloh hatte den Bundespolitiker eingeladen, um ihn über den Verein zu informieren. Von der CDU Wadersoh waren Ulrich Bösl, Vorstandsmitglied der Kreis CDU und Stefan Braun vom Fraktionvorstand Wadersloh vertreten.
Gegründet wurde der Bürgerbusverein Wadersloh im Jahr 2013 und man habe im Moment 40 Fahrer, erklärte der Vorsitzende Hans Rothfeld. Der Verein werde vom Land und der Gemeinde Wadersloh gefördert und sei der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) angeschlossen.
Durch den Einsatz von ehrenamtlichen Fahrern entstehen keine Personalkosten, die einen großen Teil der Betriebskosten im ÖPNV darstellen. Da der BürgerBus ausschließlich von ehrenamtlich tätigen Fahrern gesteuert wird, kann der günstige Fahrpreis von einem Euro angeboten werden. Pro Tag nutzen im Durchschnitt 35 Fahrgäste den Bürgerbus, etwa 900 im Monat.

Jahresrechnung 2016 schließt mit einem Minus von 454.000 Euro

Ergebnisrechnung um 909.000 Euro verbessert!

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause legte BM Christian Thegelkamp den Jahresabschluss 2016 vor, der nun vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft wird.
Die Verbesserung ist vor allem auf Mehrerträge bei den Grundstücksverkäufen (457 TEuro), Auflösung von Sonderposten (513 TEuro) und höheren Gewerbesteuereinnahmen (146 TEuro) zurückzuführen. Unter Sonderposten versteht man u.a. den Gebührenausgleich Abwasser, der aus einer Überdeckung 2014 und 2015 nun für die Unterdeckung im Gebührenhaushalt Abwasser 2016 verwendet wurde. Der Anteil an der Einkommensteuer ist zwar weiter gestiegen, erreicht jedoch nicht den geplanten Wert.
Die wesentlichen Aufwandspositionen (26) bilden 89 % der Gesamtaufwendungen. Wie immer steht die Kreisumlage mit 6,927 Mill. Euro an der Spitze, gefolgt von den Personalaufwendungen, die zusammen mit den Versorgungsaufwendungen 4,674 Mill. Euro betragen. Die Abschreibungen schlagen mit 3,011 Mill. Euro zu Buche und auch Schülerbeförderungskosten steigen auf die Rekordhöhe von 544 TEuro. Diese werden sich erst 2018 etwas verringern, wenn die RS und die HS vollständig aufgelöst sind und die Busse nur mehr Grundschulen, Sekundarschule und Johanneum anfahren.
Investitionen wurden 2016 insbesondere im Bereich Ausbau und Erschließung von Baugebieten vorgenommen. Dazu kommt noch die Heizungserneuerung in der HS (96 TEuro), der Erwerb eines Kleintraktors-Kombigerät (89 TEuro), das MTW für den Löschzug Diestedde und die Erneuerung von Wirtschaftswegen (82 TEuro). Insgesamt wurden knapp 3,3 Mill. Euro in Anlagevermögen investiert. Gut 1,7 Mill. Euro sind nach 2017 übertragen worden.
Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Wadersloh beträgt zum 31.12.2016   360 Euro.

CDU Fraktion besichtigt Baufortschritt der Sekundarschule

In der vergangenen Woche besichtigten Vertreter der CDU-Fraktion die Baustelle des neuen Sekundarschulstandortes an der Winkelstraße. Sie hatten sich mit dem Bürgermeister und dem restlichen Verwaltungsvorstand der Gemeindeverwaltung getroffen, um sich über den Baufortschritt des Um- bzw. Erweiterungsbaus auszutauschen und zu informieren. „Die CDU“, so machte der Fraktionsvorsitzende, Rudolf Luster-Haggeney, den Gesprächsbedarf seiner Fraktion deutlich, “hat sich einen Überblick über die Bauarbeiten und den Fortschritt gemacht, um zu sehen, ob wir auch in dem geplanten Baufenster bis zur Fertigstellung im Sommer 2018 bleiben.“ Der Bürgermeister erläuterte anhand der bisher vergebenen Arbeiten, dass die Bauarbeiten im Zeitplan liegen. Weitere Vergaben stünden an und zusehends komplettiere sich das Bild an der Winkelstraße hin zur damalig beschlossenen Campus-Lösung.

Henning Rehbaum berichtet in Wadersloh von den Koalitionsverhandlungen

Die CDU Fraktion der Gemeinde Wadersloh hatte auf ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause prominenten Besuch. Henning Rehbaum, bei der Landtagswahl Gewinner des Direktmandates für den Südkreis Warendorf, besuchte die Kommunalpolitiker und bedankte sich persönlich für das sehr gute CDU Ergebnis bei den Erst- und Zweitstimmen in Diestedde, Liesborn und Wadersloh. Unter den zehn besten Stimmbezirken für Henning Rehbaum waren allein fünf aus der Gemeinde Wadersloh. „Der engagierte und intensive Wahlkampf hat sich direkt in Stimmen für die CDU ausgezahlt und somit gelohnt“, so Rehbaum vor der Fraktion. Er berichtete, dass gerade der ländliche Raum im neuen Landtag hervorragend vertreten sei. Die Abgeordneten der CDU seien alle direkt gewählt worden. In der neuen Fraktion sind mehr als die Hälfte der Abgeordneten erstmals im Landtag. So berichtete Henning Rehbaum mit einem Schmunzeln, dass er bereits in seiner zweiten Legislaturperiode als stellvertretendes Mitglied dem Ältestenrat des Landtages angehören würde.

Praktikum beim parlamentarischen Staatssekretär in Berlin

Jens Brökelmann bei Dr. Michael Meister MdB

Vom 19. bis 23.Juni absolvierte Jens Brökelmann, Mitglied unseres CDU-Gemeindeverbandes in Wadersloh (OU Diestedde), ein Praktikum beim Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister. In Berrlin begleitete er den Politiker bei seiner täglichen Arbeit. Dabei lernte er neben dem Reichstag auch die Räumlichkeiten des Bundesrates, des Bundesministeriums für Finanzen oder das Jakob-Kaiser-Haus, in dem sich ein Großteil der Abgeordnetenbüros befindet, kennen. Währenddessen liefen im Parlament die Vorbereitungen für die letzten beiden Sitzungswochen der Wahlperiode. Folglich war der Terminkalender des Staatssekretärs entsprechend vollgepackt. „Im Tagesablauf von Dr. Meister gibt es so gut wie keine Puffer. Neben dem üblichen Tagesgeschäft und dringenden Angelegenheiten muss er sich noch entsprechend auf kommende Termine vorbereiten, Reden schreiben oder Vorlagen durcharbeiten. Dies geschieht meist auf dem Weg von einem Termin zum nächsten. Das kann schon mal stressig werden.“ Trotz allem gehe der Staatssekretär souverän mit diesem Druck um und agiere auch bei längeren Sitzungen konzentriert und fachlich überzeugend, so Brökelmann.

Karl-Josef Laumann und Henning Rehbaum in Wadersloh

Gute Pflege braucht auch gute Politik

Auf Einladung des CDU- Gemeindeverbandes Wadersloh war Staatssekretär Karl-Josef Laumann am 3. Mai zu Gast im Seniorenheim St. Josef in Wadersloh. In seiner Ansprache ging er vor allem auf ausufernde Bürokratisierung in der Pflege ein. Karl-Josef Laumann ist seit 2013 Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege. Laumann kämpfte jahrelang für die Festlegung eines Mindestlohnes. Wie wir wissen inzwischen mir Erfolg, was insbesondere dem Personal in der Altenpflege zugute kommt. Trotzdem werden Mitarbeiter in der Altenpflege noch deutlich schlechter bezahlt als Pflegekräfte im Krankenhaus. Für die nahe Zukunft sieht Laumann einen weiter steigenden Bedarf am Mitarbeiter in der Altenpflege, nicht zuletzt durch die Zunahme an demenzkranken Patienten, die inzwischen auch von der Pflegeversicherung besser anerkannt werden.

Klaus Grothues einstimmig von der OU Liesborn zum Vorsitzenden wiedergewählt

Fünf Mitglieder für 40jährige Mitgliedschaft geehrt

Mit dem bewährten Vorstand geht die OU Liesborn auch in die nächsten zwei Jahre. Klaus Grothues und Hannelie Böcker-Riese wurden als Vorsitzende ebenso einstimmig wiedergewählt wie Geschäftsführer Magnus Künneke. Als Beisitzer fungieren Gerhard Blessau, Daniela Braune, Thomas Freitag, Ingo Grüter, Andrea Hille-Nuphaus, Timo Kißler, Andreas Wolbracht und Andre Klemann.
Zu Beginn der Versammlung wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU Bernhard Böcker-Riese, Antonius Krumme, Gerhard Schnitker, Hans-Dieter Hummes und Wilhelm Westerschulte geehrt.
Klaus Grothues gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht und Henning Rehbaum, Landtagskandidat für den Südkreis Warendorf, berichtete über die unbefriedigende Politik der rot-grünen Landesregierung. NRW brauche den Wechsel, damit unsere Schüler besser gefördert würden, die Sicherheit erhöht und die Wirtschaft/Landwirtschaft bessere Rahmenbedingungen vorfindet.

Thorsten Gövert erneut Vorsitzender der CDU-Ortsunion Wadersloh

Reinhold Sendker Gast bei der Mitgliederversammlung

In der Gaststätte Berlinghoff prägten einstimmige Ergebnisse der Vorstandswahlen die Tagesordnung der Mitgliederversammlung 2017. In seinem Rechenschaftsbericht nahm Thorsten Gövert die innerörtlichen Neubauten und die erfolgreiche Vermarktung des Baugebietes Lechtenweg in den Blick. Das zeige, dass das Gemeindegebiet gefragt sei und die familienfreundliche Politik in die richtige Richtung gehe. Um Leerständen im Ort entgegen zu wirken, sprach er sich dafür aus, Einzelvorhaben im Ortskern zu fördern. Besonders die bauliche Zukunft des Realschulareals sei von Bedeutung. Für den zukünftigen Standort der Sekundarschule seien Ausschreibungen erfolgt und erste Aufträge vergeben worden. Dadurch werde sich das Ortsbild auch an dieser Stelle nachhaltig verändern, betonte Gövert. Im Centralia-Park erfolge die weitere Ansiedlung von Firmen, doch liege Wadersloh bei der Gewerbeentwicklung zurück. Seiner Meinung mangele es hier an Attraktivität und er regte an, durch die Senkung der Gewerbesteuern mehr Interesse zu wecken. Die Westag-Kreuzung erfahre anstelle des gewünschten Kreisverkehrs eine Entschärfung durch eine Ampelanlage. Erfreulich sei der Breitbandausbau, der im Kreis Warendorf und in der Gemeinde vorangetrieben werde. So ist geplant, neben dem Vectoring im Innenbereich jeden Anlieger im Außenbereich der Gemeinde mit mindestens 50 Mbit zu versorgen.

Wiederwahl in Diestedde - Stefan Braun bleibt Vorsitzender

Nach den Vorstandswahlen zwei interessante Referenten - Henning Rehbaum und Dr.Hinners

Die Vorstandswahlen der Ortsunion Diestedde gingen im Schnellverfahren. Alle Amtsinhaber wurden trotz geheimer Wahlen meist einstimmig wiedergewählt, sodass Stefan Braun für weiter zwei Jahre zusammen mit Matthias Laukötter, Dr. Ulrike Keitlinghaus, Gerhard Scholz und Bernd Dahlmann die Ortsunion weiter führt. Beisitzer im Vorstand sind Adolf Vogt, Lothar Kohlstedde, Robert Rücker und Hendrik Keitlinghaus. In seinem Jahresbericht berichtete Stefan Braun aus dem aktuellen Hauptausschuss der Gemeinde u.a., dass der zweite Bauabschnitt in Diestedde-West vermutlich bereits im Herbst zur Bebauung zur Verfügung stehen wird. Auch die Schulanmeldungen für das nächste Schuljahr sind erfreulich. Die Grundschule Diestedde ist nicht mehr gefährdet und auch die weiterführenden Schulen in Wadersloh haben genügend Anmeldungen. Für die Um- und Neubaumaßnahmen der Sekundarschule in Wadersloh lagen die Angebote im prognostizierten Bereich, sodass es hier planmäßig losgehen kann. Die Eichendorffstraße in Diestedde wird wohl 2018 renoviert werden und auch den Hinweis, dass Wadersloh sich an dem Breitbandausbau für ein besseres Internet beteiligen wird, hörten die zahlreichen Mitglieder mit großer Freude. Als Referenten hatte die Ortsunion Dr. Wolfgang Hinners, Schulleiter des neu gegründeten Gymnasiums Schloss Crassenstein, und Henning Rehbaum, Landtagsabgeordneter des Süd-Kreises Warendorf, eingeladen. Dr. Hinners berichtete von anfänglichen Schwierigkeiten, ein Schloss in eine internationale Schule mit Internat umzuwandeln. Er sei aber zuversichtlich, dass dies bis zum nächsten Schuljahr gelänge. Man wolle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 unterrichten, im ersten Jahr mit 30 Schülern beginnend. Als Abschluss wird das International Baccalaureate (IB), ein internationales Abitur, angestrebt, das weltweit zum Studium in allen Hochschulen berechtigt. Eine Zusammenarbeit mit dem Johanneum in Wadersloh ist bereits abgesprochen. Dr. Hinners betonte, dass auch das soziale Engagement der Schüler gefordert werde, die Schlossschule solle keine isolierte Anstalt werden. Insbesondere im Bereich Sport soll es eine rege Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen geben. Das Schloss wird aber auch für Hochzeiten, Konzerte und andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Henning Rehbaum bemerkte zu den Ausführungen von Dr.Hinners: „Dieses geplante Gymnasium kann das Dorf nur nach vorne bringen, eine sehr erfreuliche Entwicklung, die Unterstützung von allen Seiten verdient“. Im Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen referierte er anschließend über die Landesthemen Schule, Sicherheit und Wirtschaft und forderte natürlich einen Wechsel in der Regierungsverantwortung in NRW.

Prof. Dr.Dr. Sternberg zu Besuch im Liesedorf

Einladung des CDU Gemeindeverbands

Es war ein interessanter Vortrag, weit ab von der sonst üblichen Politikrhetorik! Auf Einladung des CDU Gemeindeverbandes war Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, gelernter Bäcker, Vater von fünf Kindern, über 25 Jahre Direktor der Katholisch-Sozialen Akademie Franz-Hitze Haus in Münster, Mitglied im Landtag NRW und seit Ende 2015 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zu Gast in Liesborn. Er besuchte das Liesedorf zusammen mit dem CDU Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum. Zunächst besichtigte der Professor für Kunst und Liturgie die Kruzifixausstellung im Museum Abtei Liesborn und zeigte sich sehr beeindruckt von der neugestalteten Präsentation im Dachstuhl des ehemaligen Klosters. Anschließend sprach der 64-jährige vor ca.50 interessierten Gästen im Ludgerushaus über Punkte, die Politik und Kirche verbindet bzw. über christliche Grundüberzeugungen, die für alles politische Handeln Richtschnur sein sollten. Dabei zollte Sternberg allen Engagierten in der Flüchtlingshilfe großen Respekt und sprach ihnen seinen Dank aus. Insbesondere schloss er unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ein und lobte ihre humanistische Grundeinstellung. Vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläums sprach er sich für gelebte Ökumene aus und forderte alle aktiven Christen in den Gemeinde auf, die Sachen die man sich wünscht, selbst in die Hand zu nehmen. Am Ende lud der ZdK-Präsident zum 101. Katholikentag im nächsten Jahr nach Münster ein. Die Organisation dieses großen Kirchentreffens wird nach seiner aktiven Zeit im Landtag, Sternberg kandidiert am 14. Mai nicht wieder für das Landesparlament, sein Hauptaufgabe sein. Mit Produkten aus der Gemeinde Wadersloh bedanken sich die Vorsitzenden Rudi Luster-Haggeney und Klaus Grothues bei Thomas Sternberg für seinen engagierten und tiefgründigen Vortrag.

Keine Erhöhung der Gemeindesteuern 2017

Bilanz und Blick in die Zukunft

Das neue Jahr ist bereits einige Wochen alt. Wir, die CDU in Diestedde, Liesborn und Wadersloh, wünschen Ihnen für 2017 Erfolg, Glück und insbesondere Gesundheit. Hinter uns liegt ein ereignisreiches Jahr 2016. Nach intensiver Meinungsbildung innerhalb der Fraktion haben wir wichtige Entscheidungen für die Zukunft unserer Gemeinde getroffen. Dabei stand das Wohl von Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, im Mittelpunkt unseres Handelns. Bewusst haben wir auf eine Steuererhöhung verzichtet, für die es durchaus gute Argumente gab. Die vom Bürgermeister veranschlagten Mehreinnahmen aus höheren Steuern konnten durch Einsparungen im Haushaltsplan kompensiert werden. Hieran haben wir aktiv mitgewirkt. Für die Zukunft setzen wir auf die Landtagswahlen im Mai. Wir kämpfen für einen Politikwechsel und eine neue CDU-geführte Landesregierung. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.

Günstige Bauplätze in allen drei Ortsteilen!

Die Baugebiete Kirchhusen und Lechtenweg entwickeln sich zu einer Erfolgsgeschichte. Trotz kritischer Stimmen Einzelner waren wir sicher, dass die Ausweisung neuer Baugrundstücke für die Gemeinde notwendig ist. Kirchhusen ist nahezu verkauft, auch am Lechtenweg läuft die Vermarktung sehr gut. Im Baugebiet Diestedde-West wird momentan der zweite Bauabschnitt entwickelt. Wir haben es geschafft, Auswärtige für Wadersloh zu gewinnen und der Überalterung entgegenzuwirken. Um den Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen zu begrenzen, behalten wir aber auch weiterhin die Entwicklung der innerörtlichen Bereiche im Blick.

Campuslösung für die Sekundarschule an der Winkelstraße

Es läuft fast alles nach Plan

Durch die Gründung der Sekundarschule musste im Jahr 2016 die Entscheidung getroffen werden, an welchem Standort die neue Schulform zukünftig angesiedelt werden soll. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile entschied sich die CDU-Fraktion für den alten Hauptschulstandort an der Winkelstraße. Hier wird nun von der Architektengemeinschaft Borgmann-Siekmann-Koch eine Campuslösung umgesetzt. Geplant wird mit einer Investitionssumme von 7,5 Mio. Euro. Der Umzug in den umfassend renovierten und erweiterten Gebäudekomplex soll zum Schuljahr 2018/19 erfolgen. Die CDU-Fraktion verspricht sich von der Campuslösung eine Steigerung der Attraktivität des Schulstandortes Wadersloh, stehen wir doch in Konkurrenz zu den umliegenden Städten und Gemeinden. Wir müssen auch zukünftig in der Lage zu sein, sämtliche Schulformen und Schulabschlüsse in unserer Gemeinde anzubieten. Der bisherige Standort der Geschwister-Scholl-Realschule wird einer Nachnutzung zugeführt. Vorbereitende Planungen hierfür sind bereits angelaufen. Ergebnisse stehen noch nicht fest.

Wadersloh macht Wind

Am Klärwerk und in Diestedde am Schmiesbach

Am Schmiesbach werden in 2017 zwei Windräder errichtet. Ein ursprünglich geplanter Bürgerwindpark konnte nicht in der gewünschten Größe realisiert werden. Wir unterstützen die Beteiligung der Gemeinde am Schmiesbachprojekt, weil wir den Gedanken des Bürgerwindparks stärken möchten und einen finanziellen Mehrwert für die Gemeinde erwarten. So werden die Erträge aus der Beteiligung den Bürgerinnen und Bürgern über den Gemeinde-haushalt zu Gute kommen. Wir wünschen dem Investor viel Erfolg und hoffen, dass sich noch viele Bürgerinnen und Bürger aus Wadersloh an der Investition beteiligen. Das Windrad der Gemeinde Wadersloh am zentralen Klärwerk wird ebenfalls in diesem Jahr seinen Betrieb aufnehmen. In diesem Zusammenhang wurde vor kurzem durch engagierte Bürger aus allen drei Ortsteilen eine Bürgerstiftung gegründet. Die erwirtschafteten Erträge sollen vor allem den vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen unserer Gemeinde zu Gute kommen. Ihre Arbeit macht Wadersloh lebens- und liebenswerter. Beispielhaft sei hier die Wadersloher Flüchtlingshilfe genannt. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung hat sie es in vorbildlicher Weise geschafft, den geflüchteten Menschen kompetenter Ansprechpartner zu sein, eine angemessene Unterkunft zu vermitteln und sie letztlich auch ins Gemeindeleben zu integrieren. Selbstlos wird Verantwortung übernommen, obwohl das Land das vom Bund für die Kommunen bereitgestellte Geld nur zu knapp 60 Prozent weiterleitet und uns damit eine erhebliche finanzielle Last aufbürdet. Die nächste Landesregierung muss hier für eine gerechte Lastenverteilung sorgen.

An der Westag-Kreuzung tut sich endlich etwas!

Eine zentrale Forderung der CDU war seit Jahren die Sanierung der B 58, des sogenannten „Highway`s“. Die Beharrlichkeit scheint sich auszuzahlen. Im Jahr 2016 begann mit einem Teilstück die schrittweise Sanierung. Die Planungen für 2017 sehen einen Umbau der Westag-Kreuzung vor, die mit einer Ampel versehen werden soll. Die CDU hätte hier lieber einen Kreisverkehr gesehen. Dieser war aber trotz intensiver Bemühungen und auch mit Unterstützung des Kreises und der Gemeinde bei Straßen.NRW aus Kostengründen nicht durchsetzbar. Entscheidend ist aber letztendlich, dass dieser sehr unfallträchtige Knotenpunkt bald deutlich entschärft wird