JU Wadersloh besichtigte Innovationszentrum auf Schloss Crassenstein

Landtagskandidat Markus Höner ist beeindruckt

Vergangenen Samstag folgten der CDU Landtagskandidat Markus Höner und Vertreter der Ortsunion Diestedde einer Einladung der Jungen Union Wadersloh zur Besichtigung des neu gegründeten Innovationszentrums Westfalen auf Schloss Crassenstein.

Aktuelle Schulstatistik macht nachdenklich

Grundschulverbund hat sich bewährt

Jährlich zur zweiten Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport wird von der Gemeindeverwaltung eine ausführliche Schulstatistik vorgelegt, die auch zukunftsweisend ist, manchmal auch politisches Handeln erfordert. Langfristig sind Prognosen für das Wahlverhalten der Eltern für den Übergang ihrer Kinder auf eine weiterführende Schule sehr unsicher. Umzüge der Familien sind ebenfalls nicht vorhersehbar. Da für das nächste Schuljahr jedoch die Anmeldungen für die Sekundarschule und das Johanneum bereits vorliegen, sind hier eher kleinere Verschiebungen zu erwarten.

PIK, eine lohnende Alternative

Antrag der CDU-Fraktion zum Thema sinnvolle Nutzung von Ausgleichsflächen

Auch in den kommenden Jahren wird die Gemeinde Wadersloh Planungen für Bau- und Gewerbegebiete verabschieden, für die laut Bundesnaturschutzgesetz Ausgleichflächen zur Kompensation der Natureingriffe beschafft und gestaltet werden müssen. Durch diese Maßnahmen verliert die Landwirtschaft wertvolle Acker- und Grünlandflächen. Als Folge erhöht sich der Wettbewerb beim Landerwerb, die Preise landwirtschaftlicher Nutzflächen steigen. Als eine mögliche Alternative gibt es das Konzept PIK. PIK steht für Produktions-integrierte Kompensationsmaßnahmen. Sie ermöglichen ebenfalls hochwertigen Naturschutz, allerdings ohne den totalen Verlust landwirtschaftlicher Produktionsflächen. Die CDU-Fraktion stellt den Antrag, PIK in einem der nächsten Umweltausschusssitzungen der örtlichen Politik vorzustellen.

Positive Signale aus der Abteilung Wirtschaftsförderung

Mehr Gewerbeflächen verkauft, viele Zuschüsse generiert

In der letzten Wadersloher Ratssitzung berichtete Marie Schmerling ausführlich über zwei Jahre Wirtschaftsförderung in der Gemeinde. Zunächst ging sie jedoch auf wichtige sehr aktuelle Eckdaten ein.
In Wadersloh sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt:
39% im produzierenden Gewerbe
22% in Handel, Verkehr und Gastgewerbe
3% in der Land- und Forstwirtschaft
36 % sonstige Dienstleistungen

Die Zahl der Auspendler ist leider mit 4209 Personen gegenüber 1591 Einpendlern recht hoch. Für nur 1279 Beschäftigte ist der Wohnort gleich Arbeitsort.
Erfreulich ist aber, dass die Arbeitslosenquote am Stichtag 21.01.2022 in Wadersloh bei nur 3,83% (Kreis WAF bei 5,94%) liegt.

Ein wichtiges Thema für unsere verhältnismäßig kleine Gemeinde ist die Fördermittelaquise, eine wichtige Aufgabe der Wirtschaftsförderin.

Aufstellung des Bebauungsplans Nr.71 „Wohnpark Mauritz“ beschlossen

Nachfrage nach Baugrundstücken auch in Wadersloh ungebrochen

Der Wunsch nach bezahlbaren Baugrundstücken wird auch im Ortsteil Wadersloh immer lauter. Eine große für eine Bebauung vorgesehene Fläche liegt zwischen Meerweg und Bentelerstraße. Sie grenzt im Osten an das Gewerbegebiet Dieselstraße an. Vor Jahren war dort eine Ortsumgehungsstraße geplant, diese wird aber nicht mehr gebaut.

Nachdem nun die ehemalige Gärtnerei ihren Betrieb eingestellt und die Gewächshäuser abgebaut hat, besteht die Möglichkeit, ein größeres neues Baugebiet in Wadersloh zu erschließen.
Mit Zustimmung durch den Rat hat die Gemeinde bereits einen Großteil der Grundstücke erworben, um sie später an Bauwillige weiter zu veräußern. In der letzten Ratssitzung wurde als erster Schritt die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen.

CDU-Antrag zur Regenwassernutzung

Förderkonzept für ökologisch sinnvolle Speicherung und Verwertung von Regenwasser entwickeln

Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Wadersloh stellt folgenden Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Förderkonzept im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel „Klimaschutz“ zu entwickeln mit dem Ziel, dass das Regenwasser von Dachflächen von Privathäusern wieder auf den Grundstücken versickert.
Bisher wird das Regenwasser u.a. auch von Dächern von Privathäusern in den Dörfern nahezu vollständig über die Kanalisation in Misch- oder Trennabwasserkanälen entwässert. Daneben werden die Garten- und Rasenflächen bei anhaltender Trockenheit häufig mit Frischwasser bewässert. Es ist aus unserer Sicht nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch zur Entlastung unserer Regenrückhaltebecken dienlich, das Regenwasser wieder auf den Grundstücken versickern zu lassen, bzw. in Tonnen oder Zisternen aufzufangen und zur Bewässerung zu nutzen.

Viel Bewegung in Diestedde

Vorplatzgestaltung am Schloss 6 mit Überraschungen und Anlage einer Laufstrecke

Der Wunsch nach einer Verbesserung des Eingangsbereichs und der Parkmöglichkeiten am Bürgerhaus Schloss 6 ist nicht neu. Schon 2015 äußerten die Diestedder diesen Wunsch und im Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum des Schützenvereins, Pfingsten 2022, wurden von der Politik bereits 7.000 Euro Planungskosten in den Haushaltsplan 2020 eingestellt. Gleichzeitig suchte man nach Förderprogrammen für diese Maßnahme.

Die Gemeinde als Mitglied der LEADER-Region Lippe-Möhnesee erhielt aus Arnsberg dankenswerterweise eine Förderzusage, allerdings unter der Voraussetzung, dass eine vielseitige Nutzung eines barrierefreien Platzes möglich sein muss. Aus 7000 Euro Planungskosten wurden nun leider 45.000, aus vorgesehenen 320.000 Euro 385.000 Euro Baukosten. Das Projekt wird jetzt aber mit 180.000 Euro aus EU-Geldern bezuschusst. Ende Januar fand nun der symbolische Spatenstich statt.

Zwei Brücken und ein „Brückendurchlass“ haben gravierende Mängel

Kooperation mit Oelde und LEADER-Programm entlasten unseren Haushalt

Nicht nur Autobahnbrücken sind in die Jahre gekommen und müssen oft erneuert werden. Auch in der Gemeinde Wadersloh wurden bei Kontrollen an drei Brücken so gravierende Mängel festgestellt, dass nun Handlungsbedarf angesagt ist.
Wanderer und Fahrradfahrer im Liesborner Holz haben sicher ihren Augen kaum getraut, dass am Westausgang zur Geiststraße (nähe Gärtnerei Vechtel) das wacklige kleine Holzbrückchen wie durch ein Wunder durch eine Luxusbrücke mit festem Fundament ersetzt wurde.

Tief bewegt geben wir zur Kenntnis,

dass Paul Grothues am 20. Januar verstorben ist.

Paul Grothues,  ehem. ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Wadersloh, ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, ist  in den späten Nachmittagsstunden des 20. Januar 2022 im Alter von 89 Jahren verstorben..

Ehrenamtliches Engagement auch zu „Coronazeiten“

Diestedder Trachten-Krippe zog auch 2021/22 viele Besucher an

Am Montag, den 24.1. wurde die Trachten-Krippe der St. Nikolaus-Kirche wieder abgebaut. Trotz Corona waren auch in diesem Jahr wieder viele Besucher, auch aus der Umgebung, in Diestedde, um sich zur Weihnachtszeit die Krippe im Chorraum der Kirche anzusehen. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Hausarztpraxis in Liesborn eröffnet

Ortsunion Liesborn hat engagiert bei der Suche geholfen

Allen Unkenrufen zum Trotz, ist es den Liesbornern mit vereinten Kräften gelungen, dass es seit Beginn dieses Jahres nun wieder einen Hausarzt in Liesborn gibt. In der vom Heimatverein Liesborn initiierten  Gruppe „Ein Hausarzt für Liesborn“ hatten sich unter andern Klaus Grothues und Hannelie Böcker-Riese, die Vorsitzenden der Liesborner Ortsunion, seit Jahren sehr engagiert um die Nachfolgeregelung der Praxis Dr. Alassio gekümmert.
Nun ist eher durch einen Zufall eine ideale Lösung gefunden worden. Dr. Christian Weber, Facharzt für Innere Medizin in Lippetal-Hovestadt hat mit seinem angestellten Arzt Ralf Erdmann (Facharzt für Allgemeinmedizin) eine Filialpraxis in Liesborn an der Lippstädter Straße 12 (ehemals Imbiss Godeck) eröffnet, die zunächst vormittags Patienten betreut.
Besonders erfreulich ist, dass die Praxis völlig neu eingerichtet wurde, genügend Parkplätze besitzt und auch eine Bushaltestelle und eine Apotheke in unmittelbarer Nähe vorhanden sind.

Kassensturz

Zinsen, Tilgung, Investitionen und Pro-Kopf-Verschuldung im Blick behalten

Bei jeder Haushaltsberatung stellen sich die Kommunalpolitiker die Frage, „Können wir uns das überhaupt leisten?“ oder „Wie hoch ist am Ende des Jahres die Pro-Kopf-Verschuldung unserer Bürger?“ In Zeiten sehr geringer Zinsen würde so mancher Politiker am liebsten nur an eins denken, investieren, investieren, investieren! Auch die Wadersloher Verwaltung denkt so und schlägt den Ratsmitgliedern für die kommenden vier Jahre Investitionen in Höhe von 33 Mio. Euro vor. Wem wird bei dieser Zahl nicht schwindlig? In der von der Gemeindeverwaltung herausgegebenen „Wadersloher Rathauspost“ wird jedoch mit dem scheinbar alles entscheidenden geringen Zinsaufwand argumentiert.

SPD und AfD stimmten gegen den Haushaltsplan 2022

Auch beim Stellenplan keine Einstimmigkeit

Dass die SPD-Fraktion im Wadersloher Rat in diesem Jahr dem Haushaltsplan 2022 nicht zustimmen würde, zeichnete sich schon in den letzten Ausschusssitzungen ab. Da aber auch in diesem Jahr coronabedingt keine Haushaltsreden gehalten wurden, werden sie dem Protokoll der Ratssitzung vom 20. Dezember angehängt. Nicht nachvollziehbar sind die Begründungen, mit denen die SPD dem von Bürgermeister Christian Thegelkamp eingebrachten Haushaltsplanentwurf 2021 die Zustimmung verweigerte.


Grüße zur Weihnachtenszeit

Allen Mitgliedern, Freunden und Lesern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und für 2022 alles Gute.

Rudi Luster-Haggeney, Thorsten Gövert, Klaus Grothues und Dr. Ulrike Keitlinghaus
CDU Fraktion, Gemeindeverband Wadersloh und die Ortsunionen Wadersloh, Liesborn und Diestedde

Sicherung der Regenrückhaltebecken kein „Nischenthema“

CDU-Stellungnahme zum Glocke-Artikel vom 22.Dezember: „Rat muss sechsmal abstimmen“

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wadersloh!

In seinem Kommentar vom 22.12. nimmt Glocke-Redakteur Dirk Werner eine Wertung hinsichtlich der Wichtigkeit lokalpolitischer Themen vor und wirft der CDU-Fraktion vor, „unverantwortlich“ zu handeln.
Wir beschäftigen uns mit allen Themen sehr gründlich. Gerade mit jenen, die direkte Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger haben. Und für sie ist die Sicherung von Regenrückhaltebecken kein „Nischenthema“. Wir sind als ihre Vertreter in die politischen Gremien gewählt worden. Deshalb haben wir viele Gespräche mit der Bürgerschaft geführt und gemeinsam mit ihr unsere Position erarbeitet. So findet Willensbildung statt!

Mit der Umsetzung der von der Verwaltung und den anderen Fraktionen geforderten Maximallösung wären, unabhängig von der potentiellen Gefahrenlage, im gesamten Gemeindegebiet kilometerlange 1,80 Meter hohe Stahlzäune errichtet worden.

„Nicht alles was wünschenswert ist, können wir uns auch leisten!“

Haushaltsrede von Rudi Luster-Haggeney am 20. Dezember 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Herr Bürgermeister Christian Thegelkamp und Verwaltungsbedienstete, liebe Ratsmitglieder,

Corona hat leider Auswirkungen auf unseren Haushalt
Gehofft nicht, aber befürchtet, Corona hat uns weiter fest im Griff. Ganz viele machen ganz viel richtig, aber irgendwie wird es nicht besser. Jammern hilft aber nicht, wir müssen weiter nach vorn schauen, unser Möglichstes tun und uns von Corona und den Folgen daraus nicht unterkriegen lassen. Deshalb wiederhole ich mich gern. Herzlichen Dank an alle Akteure, insbesondere aber auch an die Mannschaft in der Verwaltung für die zusätzlichen Arbeiten, die insbesondere mit der Pandemie verbunden sind.



Aufatmen beim Bürgerbusverein nach Totalschaden

Verwaltung, Politik und Kreis schließen Finanzierungslücke

Der Schock saß tief, als am 20. November der Wadersloher Bürgerbus auf der Stromberger Straße verunglückte. Die ersten Bilder im Internet und in der Zeitung ließen auch für das Befinden des Fahrers nichts Gutes erwarten. Fahrgäste waren nicht im Bus. Glücklicherweise konnte der Fahrer aber nach kurzer Untersuchung im Krankenhaus dieses schnell wieder verlassen. Nun konnte man sich über die Zukunft der Wadersloher Bürgerbuslinie Gedanken machen, mit dem Ergebnis, dass schon am nächsten Tag ein Leihfahrzeug vom Busunternehmen Osburg in Wadersloh die Strecke befuhr.

„Graue-Flecken-Förderung“ im Glasfaserausbau beantragt

CDU im Warendorfer Kreistag weist auf Versorgungslücke hin

Das Problem ist auch in Wadersloh bekannt. Nicht wenige Häuser an den Rändern unserer Ortsteile Wadersloh, Liesborn und Diestedde sind bisher weder beim schon gut vorangetriebenen und geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, noch beim „eigenwirtschaftlichen Ausbau“ der Deutschen Glasfaser GmbH für den Innenbereich berücksichtigt. Der Bund hat inzwischen zur Versorgung dieser „Grauen Flecken“ ein Förderprogramm aufgelegt.

In der Sitzung des Warendorfer Kreis-Ausschusses für Digitalisierung hat nun Anfang Dezember die CDU-Kreistagsfraktion den Antrag auf Beseitigung dieser „Grauen Flecken“ gestellt. Sie beauftragte die Kreisverwaltung zur Prüfung und zügigen Umsetzung der „Graue-Flecken-Förderung“ im Bereich des Gigabitausbaus für den Kreis Warendorf.

Kosteneinsparung durch Kooperationen

Anwohner der Winkelstraße bzw. Katholische Kirchengemeinde ermöglichen Fußwegbau in Wadersloh und Liesborn

Der Wunsch, zumindest einen sicheren Fußweg entlang der Winkelstraße bis zum Ortsendeschild in Richtung Diestedde zu erhalten, war von den Anliegern erstmals schon vor vielen Jahren an die Gemeindeverwaltung gerichtet worden, konnte aber aus Kostengründen bisher nicht weiter verfolgt werden. Einen neuen Anlauf unternahmen nun die Bewohner westlich der Einmündung in den Heihenfeldweg, da in den Häusern wieder vermehrt Kinder wohnen. Neu ist aber auch, dass die Anwohner in ihrem Antrag tatkräftige Unterstützung bei der Maßnahme zugesichert haben und auch nur mehr von einem „Pättchen“ mit Dolomitsand die Rede ist. Die Kosten für den etwa 350 Meter langen Weg werden sich dadurch für die Gemeinde deutlich reduzieren. Diesem Antrag stimmten die Mitglieder des Wadersloher Bauausschusses einstimmig zu, sodass mit einer Verwirklichung im nächsten Jahr gerechnet werden kann.

Größte Industrieansiedlung seit Jahrzehnten

Langenberger Maschinenfabrik BBM baut auf 13 500 m² im Centraliapark ein Zweigwerk

Nicht-öffentlich waren die Pläne der BBM aus Langenberg den Ratsmitgliedern schon länger bekannt, aber nun, nach Vertragsunterzeichnung,ist es öffentlich, die größte Betriebsansiedlung seit Jahrzehnten in Wadersloh. Eine moderne Maschinenfabrik wird schon bald entlang der B 58 in neuen Produktionshallen den Betrieb aufnehmen. Dort werden Anlagen gebaut, mit denen man im Blasformverfahren Kunststoffflaschen, Kanister, Fässer und viele Artikel des täglichen Gebrauchs herstellen kann.
Das Familienunternehmen hat seinen Hauptsitz zwar in Langenberg an der B55. Dort ist eine Erweiterung jedoch nicht möglich, sodass man nun in Wadersloh expandieren wird.

Seit der Firmengründung 1997 hat sich die Mitarbeiterzahl der BBM Germany auf etwa 100 erhöht. Auch in Wadersloh werden weitere neue Arbeitsplätze entstehen.