Neuigkeiten
20.11.2019 | braun
Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen
Am Donnerstag, dem 28. November, findet um 19.30 Uhr im Backhaus an der Kirche eine Mitgliederversammlung der CDU‐Ortsunion Diestedde statt. Neben den Wahlen zur Kreisvertreterversammlung und der Besprechung aktueller lokalpolitischer Themen, wird es vor allem um die inhaltliche Vorbereitung des „Runden Tisches Klimaschutz“ der Gemeinde Wadersloh gehen. Ludger Rembeck (Umweltfreundliche Energien Wadersloh eG) hält hierzu einen Impulsvortrag. In der anschließenden Diskussion sollen Ideen und Anregungen für sinnvolle Maßnahmen vor Ort entwickelt werden. Auch Nichtmitglieder und interessierte Bürger sind ausdrücklich zu der Veranstaltung eingeladen, um sich in den Meinungsfindungsprozess einzubringen.
weiter

17.11.2019 | braun
Die Junge Union war mit im Boot
Zu der diesjährigen Haushaltsberatung, die wie meist an einem Wochenende in Geseke stattfand, hatte die CDU-Fraktion auch drei Mitglieder der neu gegründeten Jungen Union, den Vorsitzenden Jens Brökelmann aus Diestedde und die Vorstandsmitglieder Ben Hammen aus Liesborn und den Wadersloher Daniel Sandknop eingeladen. Die Mitglieder der JU hatten ihre „Hausaufgaben“ gemacht und brachten bereits einen Entwurf der neuen Facebookseite für die CDU Wadersloh mit und stellten sie vor. Mit diesem relativ neuen Medium will die CDU Wadersloh noch schneller vor allen junge, politisch Interessierte informieren, natürlich auch mit Links zur dieser klassischen Homepage cdu-wadersloh.de. Die Mitglieder der JU hatten in der Fraktion zwar kein Stimmrecht, diskutierten bei den Beratungen aber fleißig mit und gaben so manch wichtigen Hinweis aus ihrer Sicht.
Zu Beginn der Haushaltsberatung stellt Rudi Luster-Haggeney, Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion, fest, dass die CDU sich nicht dogmatisch auf den Standort Liesborner Straße für das neue Feuerwehrgerätehaus festgelegt habe, sondern offen ist für jeden Standort, von dem die Hilfsfristen von 8 Minuten eingehalten werden können.
Zum Thema Antragsflug der politischen Parteien im Gemeinderat war man sich schnell einig, dass insbesondere Umweltthemen zum Klimaschutz, wie sie in vielen Städten und Gemeinden gerade formuliert werden, nicht an die Verwaltung, sondern demnächst direkt an den Runden Tisch zum Klimaschutz gerichtet werden sollten.
Zu den geplanten Investitionsmaßnahmen siehe Bericht: Investitionen in Höhe von 9 Millionen
weiter

17.11.2019 | braun
Für geplante Grundstückskäufe, die zum Teil ja später wieder an Bauwillige verkauft werden, müssen etwa 2,3 Millionen ausgegeben werden.
Die größten Baumaßnahmen sind der
Umbau des Feuerwehrgerätehauses Liesborn (930.000.-)
Erneuerung des Lehrschwimmbeckens 2. BA (800.000.-)
Ausbau Baugebiet Kirchhusen in Liesborn (560.000.-) Kanal und Straße Wadersloh Kirchplatz/Wenkerstraße (520.000.-)
Umsetzung Wasserrichtlinie (475.000.-)
Erweiterung Kindergarten Flohzirkus Liesborn (470.000.-)
Sanierung Pumpstation Diestedde und Steinackerstraße (250.000.-) Radweg Diestedde/ Oelde 200.000.-)
Erneuerung Toilettenanlagen GS Diestedde und Liesborn (360.000.-) Sicherung der Regenrückhaltebecken (150.000).
In den Bereich Schulen fließen 26.000 Euro für den Erwerb von Anlagevermögen. Die Einrichtung des Lehrschwimmbeckens kostet etwa 30.000 Euro. Für die IT-Anschaffung im Rathaus und in den Schulen stehen etwa 282.000 Euro zur Verfügung. 167.000 Euro werden davon aus dem „Digitalpakt Schule“ des Bundes finanziert. Davon werden der WLAN-Ausbau, Interaktive Boards für die 4. Klassen der Grundschulen und Differenzierungsräume der Sekundarschule bezahlt. Acht Sätze mit jeweils 30 iPads inkl. Ladekoffer stehen ebenfalls auf der Bestellliste!
Der Löschzug Göttingen bekommt ein neues Löschfahrzeug, und für den Bauhof der Gemeinde sind Anlagegüter im Wert von 132.000 Euro vorgesehen: Schlepper, Pick-up, Arbeitskorb für Frontlader, Wurzelstockfräse für den Bagger.
weiter

17.11.2019 | braun
Die für 2020 geplanten Investitionen waren bis auf die Einzäunung einiger Regenrückhaltebecken für etwa 150.000 Euro unstrittig, hier besteht noch Informationsbedarf, denn die Aufsichtspflicht der Eltern für ihre Kinder kann nicht uneingeschränkt auf die Gemeinde übertragen werden. Ein Fachmann soll demnächst die Notwendigkeit der Einzäunung im Bau-, Umwelt- oder Hauptausschuss erläutern. Außerdem kam aus der Fraktion die Frage, ob eventuell statt eines unschönen Zauns nicht eine Dornenhecke als Schutz vor unerlaubtem Betreten der Regenrückhaltebecken als Sicherheit reicht.
Der Zuschuss der Gemeinde für das Gymnasium Johanneum wird im nächsten Jahr deutlich auf 450.000 Euro steigen, da dringende Baumaßnahmen nötig sind. Als vermutlich einzige Gemeinde im Kreis Warendorf bezuschussen wir nach wie vor das Mittagessen in Schulen und Kitas. Die Sekundarschule erhält neben den 27.000 Euro für Schulbücher auch 15.000 Euro für Schülerverbrauchsmaterial für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und 2000 Euro für Sportgeräte.
Die Schule für Musik bezahlt ihre Lehrer im neuen Jahr etwas besser, deshalb muss auch die Gemeinde ihren Zuschuss auf 50.000 Euro erhöhen. Alle Kultur- und Sportvereine werden wie bisher von der Gemeinde großzügig unterstützt, auch wenn das Geld zum Teil aus Mitteln der Bürgerstift kommt, die aber ihre Maßnahmen weitgehend aus dem Pachtvertrag des gemeindlichen Windrades am Klärwerk generiert.
Die Bürgerstiftung setzt sich auch für die Verwirklichung des geplanten Dirt-/Bike-Parks ein, dessen Standort in Diestedde oder Wadersloh erst in der nächsten Ausschusssitzung für Familie und Soziales (FSA) bestimmt wird. Einen Punktvorsprung hat Diestedde, da der SV Diestedde sich um die Jugendlichen etwas kümmern würde und auch der nicht mehr zeitgemäße Ascheplatz als Standort gut geeignet wäre.
Ein wichtiges Thema bei den Haushaltsberatungen der CDU waren auch die vielen reparaturbedürftigen Wirtschaftswege. Hier will man den Haushaltsansatz auf Dauer kräftig erhöhen, zumal die Wirtschaftswege von Pendlern und vielen Fahrradfahrern häufig genutzt werden.
weiter

02.10.2019 | braun
Alfons Wickenkamp aus Liesborn sein persönlicher Vertreter
Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands wurden auch die Weichen für die Kreistagswahl im September 2020 gestellt. Einstimmig votierten die Anwesenden für eine erneute Kandidatur vorn Rudi Luster-Haggeney, der auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Wadersloher Rat ist. Auch sein persönlicher Vertreter ist wieder Alfons Wickenkamp, der ebenfalls bestätigt wurde. Das offizielle Aufstellungsverfahren auf Kreisebene findet erst Anfang nächsten Jahres statt, doch ist mit der Bestätigung des Wadersloher Votums zu rechnen.
weiter

01.10.2019 | braun
Artikelbild
Der neue Vorstand des CDU-Gemeindeverbands (v.l.): Stefan Braun, Frank Töcker, Thorsten Gövert, Andreas Wessler, Rudi Luster-Haggeney, Gerd Blessau, Klaus Grothues, Dr. Ulrike Keitlinghaus und Matthias Laukötter
CDU stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf
Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Wadersloh wurde der komplette Vorstand mit großer Mehrheit wiedergewählt. Nur Dr. Ulrike Keitlinghaus, seit dem Frühjahr neue Vorsitzende der OU Diestedde, tauschte mit ihrem Vorgänger Stefan Braun das Amt und wurde stellvertretende Vorsitzende des Gemeindeverbandes, Stefan Braun Beisitzer im Vorstand. Rudi Luster-Haggeney ist erneut Vorsitzender, weitere Stellvertreter sind die OU-Vorsitzenden aus Wadersloh und Liesborn, Thorsten Gövert bzw. Klaus Grothues. Als Schatzmeister wurde Frank Töcker bestätigt, Stellvertreter ist Swen Schulze-Dasbeck. Schriftführer Gerhard Blessau hat Matthias Laukötter zur Seite. Das Team der Beisitzer komplettieren Maria Eilhard-Adams, Magnus Künneke, Lucia Meerbecker, Jürgen Rühl und Andreas Wessler.
In seinem Rückblick ging Rudi Luster-Haggeney auf die ungebrochen große Nachfrage nach Baugrundstücken in allen drei Ortsteilen ein. Bebauungspläne sind in der Beratung und berücksichtigen auch den Mietwohnungsbau. Nach sehr gelungenem Umbau und Erweiterung der ehemaligen Hauptschule zur Sekundarschule läuft nun die Grundsanierung des Lehrschwimmbeckens in Liesborn auf Hochtouren. Kitas in Liesborn und Diestedde werden erweitert und die Grundschulen erhalten neue Toilettenanlagen. Auch auf den angeblichen „Klimanotstand“ in der Gemeinde ging Luster- Haggeney ein. Nicht folgenlose Symbolpolitik, sondern konkretes Handeln sei das Ziel der CDU. Man habe im letzten Hauptausschuss einen Runden Tisch zum Thema Klimawandel angeregt, zu dem neben der Politik auch Bürger und Vereinsvertreter eingeladen werden. „Wir sind schon lange auf dem richtigen Weg“, merkte Rudi Luster-Haggeney an, die Gemeinde hat am Klärwerk eine eigene Windkraftanlage gebaut, wir beteiligen uns auch an zwei Anlagen am Schmiesbach, haben den Bau vieler privaten Photovoltaikanalagen gefördert, die meisten Laternen im Straßenraum mit LED-Lampen umgerüstet, haben ein Elektroauto und ein Hybridfahrzeug im Fuhrpark und heizen das Rathaus mit großen Luft-Wärmepumpen sehr umweltfreundlich.
Zu Punkt 6 der Tagesordnung diskutierten die Mitglieder, ob es sinnvoll sei 2020 einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufzustellen. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile entschied sich eine sehr deutliche Mehrheit dafür, das nicht zu tun. Sie folgten damit auch den einmütigen Vorberatungen in den Vorständen der Ortsunionen und des Gemeindeverbandes.
Im Anschluss an die Wahlen berichtete Frederik Büscher, Kreisvorsitzender der Jungen Union und stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU, über die sehr positive Entwicklung der Jungen Union, die insbesondere in Wadersloh mit neuem Schwung viele Mitglieder gewinnen konnte. Auf die Frage nach dem Thema „Klimawandel“ forderte er, trotz aller sinnvollen Bemühungen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung die Balance zwischen Klimaschutz und Arbeitsplätzen nicht aus den Augen zu verlieren.
weiter

18.09.2019 | braun/grothues
Runder Tisch zum Thema Klimaschutz geplant
Im letzten Umweltausschuss (2.9.19) haben die CDU-Mitglieder des Ausschusses die Anträge der FWG-Fraktion und der SPD-Fraktion abgelehnt, in denen gefordert wurde, dass die Lokalpolitik den Klimanotstand für das Gemeindegebiet Wadersloh ausrufen solle. Vielmehr sprachen sich die Mitglieder der CDU für konkrete Beschlüsse und Maßnahmen anstelle von plakativen Beschlüssen ohne Verpflichtung aus und wehrten sich gegen solche Symbolpolitik.
Der Begriff „Notstand“ trifft für die Gemeinde Wadersloh nicht zu. Hier leidet kein Bürger Not, weil die Ratsdamen und -herren etwas unterlassen haben. Aber auch den Mitgliedern der CDU ist sehr bewusst, dass die globale Klimaerwärmung und die daraus resultierenden Folgen uns auch vor Ort betreffen. Dafür brauchen wir nicht auf das Bild eines abschmelzenden Gletschers zu schauen, sondern nur in unsere hiesigen Wälder zu gehen. Wir brauchen keine Symbolpolitik, sondern weitere gemeinsame Projekte von Gemeinde, Vereinen, Verbänden und allen Bürgerinnen und Bürgern, sowie gerne auch von den Jugendlichen der „Fridays for Future-Bewegung“. Dazu wird die CDU Wadersloh im nächsten Hauptausschuss einen runden Tisch initiieren. Auch die Veranstaltung der Jungen Union Wadersloh am letzten Freitag mit unserem Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum zum Thema “Energiewende in NRW: Klimaschutz & bezahlbarer Strom für Wirtschaft und Verbraucher" war richtungsweisend.
weiter

08.08.2019 | braun
In der letzten Ratssitzung vor den Sommerferien wurde der Bebauungsplan Nr. 67 der Gemeinde Wadersloh einstimmig beschlossen. In Liesborn stehen nun in Kürze wieder 25 Baugrundstücke zur Verfügung.
Die Gemeinde Wadersloh bietet Bauinteressenten Baugrundstücke in einer Größe zwischen 270 qm und 789 qm an. Der Quadratmeterpreis beläuft sich auf 139,00 EUR inklusive Erschließung.
Der Bebauungsplan sieht den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern vor. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser in ein- und zweigeschossiger Bauweise. Das Baugebiet „Sommerkamp“ befindet sich am Ortsrand des Ortsteiles Liesborn in Richtung Bad Waldliesborn.
Informationen erhalten Sie bei Frau Sudkamp, Frau Steinkötter, und Herrn Tönnies unter den Rufnummern: 02523/950-1440, 02523/950-1450 und 02523/950-1400.
weiter

25.07.2019 | braun
Höhere Gewerbesteuererträge sorgen für einen satten Jahresüberschuss, leider steigt die Verschuldung für Investitionen trotzdem.
Wie üblich, in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, stellte Bürgermeister Christian Thegelkamp seinen Jahresabschluss des Vorjahres vor. Nach neun schwierigen Jahren präsentierte er nun das erste positive Ergebnis.
Nachdem die Gewerbesteuerträge 2017 stark gesunken waren, da vor allem Rückzahlungen in Millionenhöhe nötig waren, sorgte die Gewerbesteuer 2018 mit 5,472 Millionen, knapp 2 Millionen Euro mehr als geplant, für den größten Teil des Jahresüberschuss von 2,347 Millionen Euro.
Bleibt aber abzuwarten, ob in den nächsten Jahren die Schlüsselzuweisungen vom Land aufgrund der erhöhten Gewerbesteuereinnahmen wieder drastisch einbrechen werden. Das hatten wir schon einmal mit dem Tiefpunkt im Jahr 2016. Jubeln wir also nicht zu früh, zumal die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer nicht durch die Ansiedlung neuer Unternehmen in Wadersloh erzielt wurden, sondern in erster Linie durch Nachzahlungen aus den Vorjahren bzw. um Vorauszahlungen von bereits bestehenden Unternehmen entstanden sind, wie auf Nachfrage von Dr. Ulrike Keitlinghaus, Kämmerer Norbert Morfeld in der Sitzung mitteilte.
Die größten Investitionen 2018 waren:
- Die Erweiterung der Sekundarschule
- Die Erneuerung der Außenanlagen der Sekundarschule
- Der Kanal im Centraliapark Wadersloh (Gewerbegebiet)
- Die Einrichtung der Sekundarschule
- Der Ausbau im Centraliapark Wadersloh
Die Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betragen am Ende des Jahres 2018 10,712 Millionen, die Veränderung 2013 bis 2018  7,139 Millionen Euro.
weiter

25.07.2019 | braun
Trotz des hohen Eigenanteils der Fahrgäste muss die Gemeinde pro Fahrt mehr als 9 Euro/Person zuschießen
Die Schmerzgrenze ist jetzt wohl erreicht! Der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) teilte der Gemeinde mit, dass bereits für das Abrechnungsjahr 2019 der Zuschuss der Gemeinde sich von jährlich 16 500 Euro auf etwa 36 500 Euro erhöhen muss. Begründet wird diese Preissteigerung durch den Wechsel des vom RVM beauftragten Busunternehmens.
Jährlich nutzen ca. 4 000 Gäste den Nachtbus N 11, allein während der Lippstädter Herbstwoche 1000 Personen.
Rudolf Luster-Haggeney berichtete in der letzten Ratssitzungen von seinen Erfahrungen, wider Erwarten werde der Nachtbus von jungen Leuten, für die er ursprünglich vor allem eingerichtet wurde, weniger genutzt.
Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt bis Ende nächsten Jahres mögliche Alternativen zum Nachtbus wie Sammeltaxi oder Anruftaxi zu erarbeiten.
weiter